Verdacht der Volksverhetzung:

Staatsanwälte prüfen Anklage gegen "Don Cravallo"

Ob und wann sich der Mewegener, der mit rassistischen Schildern für Empörung gesorgt hatte, vor Gericht verantworten muss, ist noch nicht entschieden.

Auf solchen Schildern untersagte "Commandante Don Cravallo" den Leuten, seinem Grundstück zu nahe kommen. Aber das waren die harmlosen Drohungen.
Privat Auf solchen Schildern untersagte "Commandante Don Cravallo" den Leuten, seinem Grundstück zu nahe kommen. Aber das waren die harmlosen Drohungen.

Im Verfahren gegen den Mewegener "Don Cravallo", der im August für Aufregung gesorgt hatte, weil er rassistische Schilder an seinem Grundstück befestigt hatte, haben die Behörden noch nicht über ihr weiteres Vorgehen entschieden.

Polizei und Staatsanwaltschaft hatten Ermittlungen wegen Verdachts auf Volksverhetzung aufgenommen und den Mann überdies mit einer Polizeiverfügung aufgefordert, die Schilder zu entfernen. Zwar entfernte der Mann die Schilder, legte aber umgehend Rechtsmittel gegen die Verfügung ein.

Inzwischen hat die Kriminalpolizei ihre Ermittlungen nach eigenen Angaben einstweilen abgeschlossen. Nun muss die Staatsanwaltschaft entscheiden, ob sie Anklage gegen den Mann erhebt. Wann dies geschieht, konnte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg nicht sagen.

Weiterführende Links

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung