Damit es endlich schöne Grünanlagen gibt:

Stadt Pasewalk hofft auf Geldregen

Der Stadtverwaltung in Pasewalk sitzt ein wichtiger Termin im Nacken: Am 28. Februar muss im Schweriner Bauministerium das Integrierte Stadtentwicklungskonzept vorliegen. Wer den Termin nicht hält, dem entgehen Fördergelder.

Birgit Kohlase, Mitarbeiterin im Fachbereich Bau/Stadtentwicklung, deutet auf die vielen unterlagen des Strategiepapiers für das Integrierte Stadtentwicklungskonzept.
Rainer Marten Birgit Kohlase, Mitarbeiterin im Fachbereich Bau/Stadtentwicklung, deutet auf die vielen unterlagen des Strategiepapiers für das Integrierte Stadtentwicklungskonzept.

Die Zeit drückt, doch die Pasewalker bleiben gelassen. Auch wenn die Stadtverordneten bis zum Stichtag nicht mehr tagen, geht man im Bauausschuss davon aus, dass das Strategiepapier für das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) pünktlich in Schwerin vorliegen wird.

Alle verlassen sich darauf, dass der Hauptausschuss – er tritt Montag zusammen – so viel Macht besitzt, das Dokument abzusegnen und in Richtung Schwerin zu schicken. Die Stadtvertreter beschließend dann alles am 5. März rückwirkend.

Alter Friedhof, Bürgerpark und Krügerpark sollen zuerst schick werden

Zu den vier Schwerpunktprojekten sollen folgende Vorhaben gehören: Sanierung der Gebäude und der Parkanlage Kürassierpark, Gestaltung des Erlebniszentrums Lokschuppen in Verbindung mit der Ueckeraue, Gestaltung der Park- und Erholungsflächen der Stadt und Entwicklung des Stadtteilzentrums Schulmensa in der Oststadt.

Als erste Projekte sollen die stadtnahen historischen Grün- und Parkanlagen Alter Friedhof, Bürgerpark und Krügerpark angepackt werden.

Insgesamt stellt Schwerin aus dem Europäischen Fonds (EFRE) für den Bereich Stadtentwicklung rund 160 Millionen Euro zur Verfügung. Pasewalk rechnet mit 600 000 bis 700 000 Euro.

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