Lauf-Event in Thüringen:

Strasburger zum 40. Mal in Folge beim Rennsteiglauf

Der legendäre Rennsteiglauf wird am Samstag wieder Tausende Athleten aus aller Welt nach Thüringen locken. Ein Mann aus der Region ist dem Supermarathon ganz besonders verbunden.

1978 startete Rolf Gürtler das erste Mal am Rennsteig, die Startnummer von damals hat er immer noch.
Thomas Krause 1978 startete Rolf Gürtler das erste Mal am Rennsteig, die Startnummer von damals hat er immer noch.

In diesem Jahr ist der Start beim legendären Rennsteiglauf Rolf Gürtler etwas ganz besonderes: Der 66-jährige Ausdauersportler aus Strasburg bestreitet seinen 40. Supermarathon in Folge. 39 Mal ist er bisher die mehr als 70 Kilometer lange Strecke von Eisenach über den Kamm des Rennsteigs nach Schmiedefeld gerannt.

„Ich kenne mittlerweile jeden Strauch, jeden Baum“, sagt er mit einem Lächeln im Gesicht. Der Rennsteiglauf ist längst ein fester Termin im Jahr, so wie Weihnachten oder Ostern. „Die schöne Landschaft, die tolle Strecke, die Atmosphäre, der Zusammenhalt unter den Läufern, die perfekte Organisation – beim Rennsteiglauf stimmt einfach alles. Der Lauf ist zu Recht Kult“, sagt Gürtler.

Es gab sogar Bananen

Online-Abonnenten und Nordkurier-Club-Mitglieder lesen hier, welche kuriosen Geschichten Rolf Gürtler in all den Jahren erlebt hat. Verglichen mit damals ist der Rennsteiglauf heute nämlich ein echtes Zuckerschlecken. Allein das Ringen um einen Startplatz und mit dem Wetter verlangten eisernen Willen. Dass er dabei sogar auf die so heiß begehrten Bananen verzichtete, hatte einen speziellen Grund.