Streit an der Uecker:

Tote Fische - wer macht sie weg?

Die ersten toten Fische sind jetzt auch schon am Haff gesichtet worden. Allerdings: Nur ein Drittel der toten Fische gelangt an die Wasseroberfläche.

Ein trauriger Anblick: tote Fische in der Uecker.
ZVG Ein trauriger Anblick: tote Fische in der Uecker.

Überall entlang der Uecker tote Fische, gestorben durch Gülle flussaufwärts in der Uckermark. Wer ist nun für die Beseitigung der toten Tiere bei uns zuständig? Der Kreisanglerverband Uecker-Randow jedenfalls will vorerst keine Bergung und Entsorgung der toten Fische in der Uecker veranlassen. "Die Angler damit zu beauftragen ist der bequemste Weg", sagt der Vorsitzende des Vereins Norbert Koch. Landwirtschaftsminister Till Backhaus habe in Bezug auf derartige Fälle erklärt, dass als erstes der Verursacher dafür zuständig sei. Norbert Koch zufolge sind mit der Entsorgung auch hohe Kosten verbunden, bis zu 1800 Euro pro Tonne. "In Strasburg und Penkun sind Saugbagger im Einsatz. Die hätte man sicherlich auch zur Uecker bringen können", meint der Vorsitzende des Kreisverbandes.