So etwas gibt es nur in Strasburg:

Trecker aus über 900 Hufeisen zusammengeschweißt

Gerhard Kähne hat lange im Internet recherchiert, ob es etwas Vergleichbares gibt. Gibt es nicht! Denn man muss schon ein bisschen verrückt sein, um auf die Idee zu kommen, einen Deutz D 40 1S aus über 900 Hufeisen zusammenzuschweißen.

920 Hufeisen hat der Strasburger Gerhard Kähne verschweißt.
Rainer Marten 920 Hufeisen hat der Strasburger Gerhard Kähne verschweißt.

Gerhard Kähne bastelt gerne und kam irgendwann mit dem Hufschmied Harry Jürgens in Werbelow ins Gespräch. "Ursprünglich hatte ich die Idee, eine Kugel aus Hufeisen zu bauen", erzählt der Strasburger. Doch im Internet wurde er fündig: Verschiedene Leute hatten sich lange vor Kähne ans Werk gemacht und Kunst-Kugeln zusammengeschweißt. Eine bereits umgesetzte Idee noch einmal ausprobieren, das wollte er nicht. "Ich habe schließlich im Internet nach einem Trecker gesucht, der aus Hufeisen besteht. Aber den habe ich nicht gefunden."

Ein Ackerluft-Bulldog

Der Deutz D 40 1S, ein Ackerluft-Bulldog, der bis 1952/53 bei Heinrich Lanz in Mannheim gebaut wurde ist nicht zu groß, mit Glühkopf und einem waagerecht liegenden Kolben. Diese Details waren dem Strasburger wichtig, weil er sie in seinem Projekt zeigen wollte.

920 Hufeisen verarbeitet

"Ich habe mit den Rädern begonnen, dann bei der Achse weitergemacht", erzählt Kähne. Jedes Hufeisen ist mit drei bis vier Schweißstellen mit seinem Nachbarn verbunden. "Insgesamt habe ich 920 Hufeisen verarbeitet. Der Deutz bringt es damit auf 430 Kilogramm", sagt er.

Ausstellen will der Strasburger sein Gefährt im September während des Stadtfestes. Platz findet der Hufeisen-Trecker später im Vorgarten seines Erbauers.

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