Extremes Aprilwetter:

Unfallserie auf der A 20

125 000 Euro Sachschaden innerhalb weniger Minuten. Das verursachte das schnell wechselnde Aprilwetter am Mittwochabend. Zum Glück hatte ein Pole einen guten Schutzengel.

Pole mit Schutzengel: Obwohl sein Auto 60 Meter weit entfernt von der Autobahn im Acker landete, erlitt er nur Prellungen.
Christopher Niemann Pole mit Schutzengel: Obwohl sein Auto 60 Meter weit entfernt von der Autobahn im Acker landete, erlitt er nur Prellungen.

Fast zeitgleich vier Unfälle. Das ist die Bilanz des Aprilwetters am Mittwochabend. Sie passierten zwischen den Anschlusstellen Pasewalk Nord und Strasburg auf der A20. Grund für alle Unfälle war unangepasste Geschwindigkeit im Zusammenhang mit plötzlich auftretender Straßenglätte.

Insbesondere ein 55-jähriger Pole hatte einen fleißigen Schutzengel. Der Fahrzeugführer geriet mit seinem Audi A8 gegen 18.40 Uhr ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und landete ca. 60 Meter entfernt auf dem Acker. Der Pole wurde mit Prellungen und Hautabschürfungen in die Asklepios-Klinik Pasewalk eingeliefert. Am Audi entstand Totalschaden in Höhe von ca. 70.000 Euro.

Bei drei weiteren Unfällen im gleichen Autobahnabschnitt entstand lediglich Sachschaden. Niemand wurde verletzt. Der Gesamtschaden beläuft sich hier insgesamt auf etwa 55.000 Euro. Auch hier kamen die Fahrzeugführer durch unangepasste Geschwindigkeit ins Schleudern und in weiterer Folge von der Fahrbahn ab.

Die Polizei bittet Fahrzeugführer die derzeit schnell wechselnden Witterungsverhältnisse zu beachten und die Fahrweise entsprechend anzupassen.

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