Anwohner in Strasburg sauer:

Unsere Straße soll nicht neu werden!

Nach der Verlegung neuer Wasser- und Abwasserleitungen wird auch die Straße im Grünen Weg neu gemacht. Dafür sollen die Strasburger nun zahlen. Das war aber ursprünglich so nicht geplant.

Ursprünglich sollten hier die Straßenplatten wieder eingebaut werden. Das ist aber aufgrund des schlechten Zustandes nicht möglich.
Fred Lucius Ursprünglich sollten hier die Straßenplatten wieder eingebaut werden. Das ist aber aufgrund des schlechten Zustandes nicht möglich.

Eine neue Straße - darüber können sich die Anwohner im Grünen Weg in Strasburg überhaupt nicht freuen. Denn für den Weg, der mit Betonsteinpflaster nach dem Arbeiten am Wasser- und Abwassernetz ausgebaut wird, sollen sie auch zahlen. Davon war im Frühjahr bei einer Einwohnerversammlung noch nicht die Rede. „Bei dieser Versammlung wurde mitgeteilt, dass der grundhafte Ausbau des Grünen Weges nicht vorgesehen ist und die vorhandenen Materialien wieder eingebaut werden. Es stellte sich jedoch in der Bauausführung heraus, dass die wieder einzubauenden Platten stark verschlissen sind. Ein Wiedereinbau ist daher nicht zu vertreten“, argumentiert Strasburgs Bürgermeister Norbert Raulin.

Über den nun doch geplanten Ausbau des Grünen Weges und eine finanzielle Beteiligung an den Kosten seien die Anwohner in einem Schreiben informiert worden. „Die Stadtverwaltung und ich als Bürgermeister sind dazu verpflichtet, bei anderen Situationen im Rahmen der Baumaßname Entscheidungen zu treffen, die in der kurz- und mittelfristigen Planung einen fachgerechten Ausbau sichern“, meint Raulin. Wenn man hier nicht mehr flexibel reagieren könne, brauche man keine Verwaltung. Entsprechend der Witterung sollen die Arbeiten am Wasser- und Abwasserkanal fortgeführt werden und im Anschluss die Erneuerung der Straße erfolgen.

Den Einwohner hat die Stadt Raulin zufolge in diesem Jahr durch die Baumaßnahmen am 1. und 2. Siedlungsweg, an der Friedenstraße und an Verbindungswegen viel zugemutet. Man habe versucht, Anfragen und Auseinandersetzungen im Interesse der Betroffenen zu lösen. „Das Bauamt und ich als Bürgermeister sind bestrebt, Lösungen zu finden, die Bestand haben“, betont Raulin. 2014 werde sich die Situation nicht wesentlich ändern, da weitere Bauprojekte anstehen.

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