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Vorpommerns Pedalritter unterwegs

VonGabriele HeydenDass die Radtouren durch die Brohmer Berge jeweils erlebnisreich sind, hat sich mittlerweile herum- gesprochen. Teilnehmer kommen gar ...

Ziel der 35-Kilometer-Tour, die in Strasburg begann, war das Torgelower Ukranenland. Die meisten Teilnehmer schauten sich die slawische Siedlung an der Uecker an.  FOTOs(2): G. Heyden

VonGabriele Heyden

Dass die Radtouren durch die Brohmer Berge jeweils erlebnisreich sind, hat sich mittlerweile herum- gesprochen. Teilnehmer kommen gar aus
Lubmin.

Uecker-Randow.Zum 15. Mal startete die Radtour durch die Brohmer Berge. Der Verein, der in jedem Frühjahr dazu einlädt, hieß bis vor kurzem Fremdenverkehrsverein Brohmer Berge. Am 20. April beschlossen die Mitglieder auf ihrer Versammlung, dass es an der Zeit sei, einen Namenswechsel zu vollziehen. Zur 16. Tour wird dann also offiziell der Touristenverein Brohmer und Helpter Berge einladen. Sonst wird sich nicht viel ändern und das ist auch gut so, denn die Tour ist so, wie sie ist, sehr beliebt. Henriette Reiche ist eine Zeugin dafür, denn sie reist mit ihrem Mann extra aus Lubmin an, um mit anderen Radfahrfreunden durch die wunderbare Natur der Brohmer Berge zu radeln.
In der Zeitung habe sie von der Tour gelesen und ist nun schon das zweite Mal dabei. Das hat sich diesmal besonders gelohnt, denn sie wurde eine von drei Gewinnern des Schätzspiels, das die AOK aus Pasewalk bei der Pause in Waldeshöhe veranstaltete. ADFC-Fahrradtourenprofi Winfried Zimmermann war auch wieder mit von der Partie und scheint ein Glückskind zu sein, denn er zählte ebenfalls zu den Gewinnern. Das nicht zum ersten Mal, nein, zum dritten in Folge.
Die 15. Radtour, veranstaltet vom Fremdenverkehrsverein Brohmer Berge, der Stadt Strasburg und der AOK Pasewalk, begann wie gewohnt auf dem Strasburger Marktplatz.
Sonnabend 10 Uhr ging’s los. Die 35 Kilometer führten über Wismar, Groß Luckow, Blumenhagen, Groß Spiegelberg, Waldeshöhe, Jatznick, Sandförde, Liepe, Hammer bis nach Torgelow beziehungsweise bis zum vor den Toren von Torgelow liegenden Ukranenland. Eine Besichtigung der slawischen Siedlung bildete den Abschluss des Ausflugs, an dem diesmal „nur“ 45 Radler teilnahmen. Das nur ist gerechtfertigt, denn es wurden schon mehr als 100 Teilnehmer gezählt. Am Sonnabend war es ziemlich kalt und ungemütlich, das war wohl der Grund.