Baustelle ruht:

Schweinemastanlage in Pasewalk lässt auf sich warten

Vor den Toren Pasewalks soll eine Schweinemastanlage mit 5527 Tierplätzen entstehen. Nach einem flottem Baubeginn 2014 herrscht seit einem Jahr Ruhe auf der Baustelle. Was ist da los? Und vor allem: Wird das noch was?

Seit einem Jahr ruhen die Bauarbeiten an der Schweinemastanlage der Vierecker Agrar AG zwischen Pasewalk und Friedberg. Der Grund sind Firmenangaben zufolge Differenzen zwischen Bauherren und Generalauftragnehmer bei der Bauausführung. Mehr als 5500 Mastschweineplätze sollen entstehen.
Gabriele Heyden Seit einem Jahr ruhen die Bauarbeiten an der Schweinemastanlage der Vierecker Agrar AG zwischen Pasewalk und Friedberg. Der Grund sind Firmenangaben zufolge Differenzen zwischen Bauherren und Generalauftragnehmer bei der Bauausführung. Mehr als 5500 Mastschweineplätze sollen entstehen.

Nun herrscht schon seit einem Jahr gespenstische Ruhe auf dem Gelände der Vierecker Agrar AG zwischen Pasewalk und Friedland. Dort sollten eigentlich Ställe für etwa 5500 Schweine gebaut werden. Mitte 2014 begann das alles auch recht schnell, die alten Gebäude waren im Nu verschwunden, Neues entstand. Doch dann rührte sich plötzlich nichts mehr auf der Baustelle.

Das soll sich nun aber bald ändern, so Geschäftsführer Sven Grumbach. Der Landwirt ist seit August 2015 neuer Geschäftsführer der Vierecker Agrar AG und auch der Gut Borken GmbH, der die Agrar AG anteilig gehört. Als Grund nennt der Geschäftsmann Differenzen zwischen Bauherren und Generalauftragnehmer bei der Bauausführung. Gravierende Abweichungen seien festgestellt worden. Deswegen der Baustopp.

Man habe im Juni 2015 ein klärendes Gutachten in Auftrag geben müssen, das bis heute nicht vorliege, so der neue Geschäftsführer, der betont, dass jedoch keinerlei Umwelt- oder andere Auflagen verletzt worden seien. Es handele sich um Unstimmigkeiten die Statik und Bauausführung betreffend. „Wir wollen weiterbauen und dachten eigentlich, dass wir vor dem Winter wieder anfangen können.“ Grumbach ist optimistisch, dass das Gutachten in Kürze vorliegen werde. Es gebe schließlich Fristen für die Fertigstellung und den Beginn der Bewirtschaftung. Für Letztere ende die Frist im August. Eigentlich sollten längst Schweine in den Ställen stehen, so Dr. Sven Grumbach. Die Vierecker Agrar AG werde die Anlage, so sie denn fertiggestellt ist, nicht selber bewirtschaften, sondern an das Gut Rövershagen, verpachten.

 

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