Gutes Feuer, böses Feuer:

Was darf jetzt im Garten verbrannt werden?

Der Oktober hatte kaum begonnen, da qualmten schon die ersten Gartenfeuer. Und nur wenig später fanden sich die ersten Verstöße im Polizeibericht. Wir erklären, was geht und was nicht.

Das Verbrennen von Gartenabfällen ist im Oktober mit Einschränkungen erlaubt. Allerdings sollte es laut Umweltamt nur die Ausnahme sein.
Archiv/Stefan Hoeft Das Verbrennen von Gartenabfällen ist im Oktober mit Einschränkungen erlaubt. Allerdings sollte es laut Umweltamt nur die Ausnahme sein.

Was ist erlaubt?

Grundsätzlich sind alle pflanzlichen Abfälle vorrangig zu verwerten (verrotten, liegenlassen, einbringen in den Boden oder kompostieren). Darüber hinaus besteht während des gesamten Jahres die Möglichkeit, die pflanzlichen Abfälle gegen ein geringes Entgelt auf den Wertstoffhöfen des Landkreises abzugeben. Wenn andere Entsorgungsmöglichkeiten nicht vorhanden sind beziehungsweise deren Nutzung im Einzelfall nicht möglich oder nicht zumutbar ist, dann dürfen im März und im Oktober pflanzliche Abfälle verbrannt werden. Das ist nur Montag bis Sonnabend jeweils für zwei Stunden in der Zeit von 8 bis 18 Uhr gestattet.

Was ist nicht erlaubt?        

Es ist nicht gestattet, Bretter, Balken, Teerdachpappe und andere Abrissmaterialien, Sperrmüll, Reifen und anderes mit zu verbrennen. Für das Anzünden des Feuers dürfen kein Altöl, Kraftstoff, Farbe oder ähnliches verwendet werden. Es dürfen keine Flächenbrände vorgenommen werden.

Was ist zu beachten?

Das Verbrennen pflanzlicher Abfälle ist die Ausnahme. Zuerst sollte immer geprüft werden, ob Verbrennen zwingend notwendig ist. Unmittelbar vor dem Verbrennen müssen die in Stapeln zusammengelegten oder -gekehrten pflanzlichen Abfälle umgestapelt werden, damit darin lebende Tiere, wie zum Beispiel Igel, entkommen können. Vom Feuer darf für die benachbarten Anwohner keine übermäßige Belästigung durch Rauch oder Geruch ausgehen. Feuer und Glut müssen beim Verlassen der Feuerstelle erloschen sein.

Im Zweifelsfall oder bei Fragen über die Rechtslage sollte man sich im Umweltamt des Landkreises oder beim örtlichen Ordnungsamt erkundigen. Zuständig beim Umweltamt ist Angelika Haker, Telefon 0395/57087 4339.

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