Polizei-Einsatz:

Was hat die Maschinenpistole zu bedeuten?

Was war denn das? Völlig entspannt schlenderte am Wochenende ein Polizist mit einer Maschinenpistole durch Pasewalk. Wir fragten nach und erfuhren von einer Drohung.

Ein ungewöhnlicher Anblick in Vorpommern: Ein Polizist mit einer Maschinenpistole.
Paul Zinken Ein ungewöhnlicher Anblick in Vorpommern: Ein Polizist mit einer Maschinenpistole.

Es war Freitagabend. Wochenendstimmung machte sich breit. Doch dann war etwas zu sehen, das nicht so recht ins friedliche Bild passte: Zwei Polizisten liefen vom Pasewalker Markt in die Bergstraße. Einer der Polizisten trug gut sichtbar eine Maschinenpistole in der Hand. Die Beamten wirkten entspannt, stiegen in den Dienstwagen und fuhren weg. Was war da los?

Bei der ersten Nachfrage bei der Polizei in Pasewalk ist die Rede von einer Drohung. Der Kurznachrichtendienst „Whats-app“ wird genannt. Zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit ist jedoch das Polizeipräsidium in Neubrandenburg, das als übergeordnete Instanz auch die Polizeibehörden in Vorpommern-Greifswald betreut. Doch auf Nachfrage ist dort lediglich zu hören: „Es wird ihnen dazu keiner etwas sagen.“  So viel ist dann von anderen Stellen immerhin doch zu erfahren: Drohungen würden heutzutage auch über Whats-app-Nachrichten übermittelt. Gern auch über den Sprachmodus.

Wer in Pasewalk nun konkret bedroht wurde, bleibt unklar. Eine Gefährdungslage für die Allgemeinheit habe jedenfalls nicht bestanden, betonte die Polizei. Eine Person sei jedoch in Gewahrsam genommen worden. Die Polizei ermittle derzeit wegen einer Straftat. Und zur Maschinenpistole: Die hätten Polizisten für gewöhnlich im Polizeiwagen dabei. Nur würden sie sie sich nicht jeden Tag um den Hals hängen – sondern nur, wenn es erforderlich ist.

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