Schönwalder Erntefest:

Was machen die Kühe denn da?

Schon von Weitem sind die zwei großen Tiere am Dorfeingang zu erkennen. Es sind Kühe, die Besucher und Durchreisende mit mildem Lächeln begrüßen. Gefüttert werden müssen die beiden allerdings nicht.

Jonas, Vinzent und Jacob (v.l.) freuen sich zusammen mit den zwei lächelnden Riesenkühen auf das Schönwalder Erntefest am 31. August.
Sebastian Kühl Jonas, Vinzent und Jacob (v.l.) freuen sich zusammen mit den zwei lächelnden Riesenkühen auf das Schönwalder Erntefest am 31. August.

Wer aus nördlicher Richtung nach Schönwalde fährt, sieht sie schon aus der Ferne. Sie sind groß, haben runde Köpfe und sie lächeln freundlich. Es sind zwei riesige Kühe, die am Ortseingang Durchreisende und Gäste des kleinen Dorfs grüßen. Die meterhohen Tiere sind genügsam und brauchen kein Futter. Sie sind nämlich aus Stroh. Seit 2004 ist es Tradition, dass übergroße Strohfiguren für das jährliche Schönwalder Erntefest werben. Dabei sehen die Figuren jedes Mal anders aus. "Die Ideen für die Gestaltung werden im Dorf gesammelt", erzählt Anette Prepernau, die zum etwa zehnköpfigen Festkomitee gehört. "Wir hatten schon Trecker, Schweine oder eine Tankstelle." Und in diesem Jahr sind es Kühe. "Wir haben uns im Festkomitee wie immer sehr schnell auf das Motiv geeinigt", sagt Prepernau.

Und Frank Westphal von der Agrargenossenschaft Jatznick/Schönwalde ergänzt: "Mit dem Kuh-Motiv stellen wir auch einen Bezug zu unserem neuen Kuhstall in Belling her." Sein Betrieb hat wie immer das Stroh für die Riesenfiguren bereitgestellt. Das Besondere am Schönwalder Erntefest sei, dass alle Generationen und fast alle Einwohner in irgendeiner Weise beteiligt seien, meint Prepernau.

Das Schönwalder Erntefest beginnt am Sonnabend, 31. August, um 13.45 Uhr mit einem Festumzug. Bis in die Nacht soll mit Musik und Tanz gefeiert werden. Das Festkomitee rechnet mit mehr als 700 Besuchern.

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