Fahrrad-Ausfahrt:

Wenn das Rad in der Masse untergeht

Was macht man, wenn an einem Sonntag die Sonne nicht scheint? Aufs Rad steigen! Deutsche und polnische Radler machten sich gemeinsam auf, die Umgebung Pasewalks zu entdecken.

Auch 15 Mitglieder der Kreisgruppe des ADFC gingen an den Start.
Angela Stegemann Auch 15 Mitglieder der Kreisgruppe des ADFC gingen an den Start.

Zwanzig Minuten, bevor es losging, suchte Winfried Zimmermann, Chef der Kreisgruppe „Oderhaff“ des Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC), auf dem Pasewalker Marktplatz sein Rad. Es war weg. Aber da waren keine Raddiebe am Werk. Das gute Stück versteckte sich einfach in der Masse der Räder.

Dass das Sonntagswetter nicht so sonnig war wie am Vortag, kam den Radfahrern gerade recht. Schließlich lagen bei den achten Pasewalker Fahrradtagen rund 40 Kilometer vor ihnen. Die Strecke war ein wenig verkürzt worden. Aufgrund der Streckenverhältnisse wurde der Schmiedegrundsee nicht angefahren. Es ging von Rothemühl gleich in Richtung Jatznick.

Auch die Bürgermeister schwingen sich aufs Rad

An fünf Stationen stiegen die Teilnehmer während der Fahrt von den Rädern: Zunächst an der Kirche in Dargitz, dann auf für eine Trinkpause in Waldeshöhe. Mittagsrast wurde in Klepelshagen gemacht. Nach Neuensund/Rothemühl endete die Tour im Pasewalker Lokschuppen.

Mit dabei waren auch 51 polnische Radfahrer, unter ihnen der Pölitzer Bürgermeister Wladyslaw Diakun. Die ganze Tour fuhr er nicht mit, aber Spielverderber wollte er nicht sein. Bis Waldeshöhe begleitete ihn Pasewalks Bürgermeisterin Sandra Nachtweih. Im kommenden Jahr treffen sich die Radfahrer dann wieder zur gemeinsamen Tour in Pölitz.

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