Angelverbot am Lebehner See:

Wer jetzt hier angelt, fängt sich Ärger ein

Seit Januar dürfen die Petrijünger weder im  Lebehner See noch im Flachsee bei Kyritz angeln. Passionierte Angler wie Dirk Brussig und Marko Venzke verstehen das Angelverbot nicht und hoffen auf eine schnelle Klärung. Die bahnt sich jetzt auch an.

Der Lebehner See ist 65,1 Hektar groß. Derzeit ist das Fischereirecht nicht vergeben.
Rainer Marten Der Lebehner See ist 65,1 Hektar groß. Derzeit ist das Fischereirecht nicht vergeben.

Achja, die Sonne scheint, der Frühling blüht, die Angellust kehrt zurück. Endlich kann man wieder in aller Ruhe Fische fangen. So hätte es auch Dirk Brussig gern. Doch für ihn herrscht Angelverbot am großen Lebehner See. Auch andere Angler dürfen dort nicht fischen.

Der Landesangelverband hat das Gewässer im Gewässerverzeichnis gestrichen; die Jahresangelberechtigung 2015 gilt dort nicht. Brussig hat da auch so seine Vermutung, womit das zusammenhängen mag: Der Fischereibetrieb Grünberg aus Penkun habe sich nicht um einen neuen Pachtvertrag gekümmert, nachdem der alte ausgelaufen ist.

Pacht für den See ist ausgeschrieben

Der Berufsfischer reichte früher Angelberechtigungskarten gegen eine Gebühr aus. Jetzt aber heißt es: Still ruht der See. Angelverbot! Doch so ganz stimmt das auch nicht! Fenna Schütte de Boer, Mitarbeiterin der Landgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH in Leezen sagt zwar, dass momentan Schwarzangler ist, wer eben am großen See in Lebehn angelt. ABER: Die Pacht für den See ist ausgeschrieben. Spätestens am 5. Mai müssen die Pachtgebote für die Landesseen bei der Landgesellschaft vorliegen. Das Mindestpachtgebot für den Lebehner See beträgt 1764 Euro.

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