Vereins-Aus:

Wer kümmert sich bald um Ein-Euro-Jobber in Strasburg?

Die Luft wurde in den vergangenen Monaten immer dünner. Nach und nach ist die Zahl der Ein-Euro-Jobber bei der Strasburger Beschäftigungsinitiative gesunken. Jetzt ist das Aus für den Verein als Träger von Maßnahmen besiegelt. Was kommt jetzt?

34 Ein-Euro-Jobs gibt es noch beim Verein zur Förderung der Beschäftigungsinitiative Strasburg (VFBS). Frank Krüger (von links), Klaus-Dieter Bartsch, Inge Schmidt und Reimund Schäfer haben zurzeit mit Laubarbeiten zu tun. Hier arbeiten sie gerade auf den Flächen am Wall nahe der Grundschule.
Fred Lucius 34 Ein-Euro-Jobs gibt es noch beim Verein zur Förderung der Beschäftigungsinitiative Strasburg (VFBS). Frank Krüger (von links), Klaus-Dieter Bartsch, Inge Schmidt und Reimund Schäfer haben zurzeit mit Laubarbeiten zu tun. Hier arbeiten sie gerade auf den Flächen am Wall nahe der Grundschule.

Das waren noch Zeiten! Dabei ist es noch gar nicht so lange her. Bis zu 200 Ein-Euro-Jobber hatten einmal beim 2005 gegründeten Verein zur Förderung der Beschäftigungsinitiative Strasburg (VFBS) eine zeitlich begrenzte Arbeit. Doch die Luft für den Verein wurde in den vergangenen Monaten immer dünner. Aktuell sind gerade einmal noch 34 Ein-Euro-Jobber bei der Beschäftigungsinitiative tätig. Zu wenig, um als Verein überleben zu können. Die Beschäftigungsinitiative wird zum 31. Januar 2014 ihre Arbeit einstellen. Dann enden die letzten Maßnahmen, wie Vereinsvorsitzender Dirk Malchow bestätigt. Die Tafel, die an Bedürftige Lebensmittel ausgibt, soll vom Arbeitslosenverband betrieben werden. Die Stadt will über den Bundesfreiwilligendienst den Ausfall der Beschäftigungsinitiative auffangen.

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