In Kleingartensparte "Frieden":

Wilde Kamerun-Schafe: Bleibt nur der Abschuss?

Seit rund vier Wochen schikanieren zwei offenbar verwilderte Kamerun-Schafe die Kleingärtner der Sparte "Frieden" in Pasewalk. Offizielle fühlen sich für die Tiere nicht verantwortlich. Wer entscheidet nun, was aus den Schafen wird?

Entlaufene Kamerun-Schafe verwildern und werden scheu. In Gärten können sie große Schäden anrichten (Symbolbild).
Archiv Entlaufene Kamerun-Schafe verwildern und werden scheu. In Gärten können sie große Schäden anrichten (Symbolbild).

Kleingärtner Rudi Tobi hatte noch Glück: Die Gartensaison neigt sich dem Ende zu. Schaden an jungen Pflanzen gibt es in dieser Jahreszeit kaum noch. Dennoch haben zwei offenbar entlaufene Kamerun-Schafe in Rudi Tobis Kleingarten in der Sparte "Frieden" die Pflanzen angefressen und die Wege aufgewühlt.

Seit etwa vier Wochen durchstöbern die Kameruner die Parzellen der Sparte nach Fressbarem. Vorstandsmitglied Christiane Giese schlug deshalb Alarm – nicht nur im Verein, sondern auch bei der Polizei, der Amtsverwaltung und dem Landkreis Vorpommern-Greifswald. "Eigenartig: Wirklich verantwortlich für die Tiere fühlt sich niemand. Aber der Eigentümer soll in der Zwischenzeit ermittelt worden sein", sagt sie. Der Verein hofft, dass sich der Besitzer nun kümmert. Sonst bleibt nur eine Lösung: Der Abschuss. Aber wer gibt die Tiere dafür frei?

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