Wütende Gänse-Jäger:

Wir haben nicht gegen das Gesetz verstoßen!

Die Jäger sind erbost: So wie von Vogelschützern beschrieben, hat sich die Gänsejagd am Galenbecker See nicht abgespielt. Die Waidmänner erstatten ebenfalls Anzeige.

Der Streit um die Gänsejagd am Galenbecker See geht weiter. Nach den Vorwürfen der Tierschützer melden sich jetzt die Jäger zu Wort.             
Der Streit um die Gänsejagd am Galenbecker See geht weiter. Nach den Vorwürfen der Tierschützer melden sich jetzt die Jäger zu Wort.  

Völlig anders als von Aktivisten dargestellt ist die Gänsejagd am Galenbecker See aus Sicht der Jäger abgelaufen. „Es gibt keinerlei Verstöße gegen das Jagdgesetz“, sagt Peter Höhne, Obmann für Wildbewirtschaftung im Kreisjagdverband Uecker-Randow. Die Jäger hätten nicht, wie vom „Komitee gegen den Vogelmord“ behauptet, in das Naturschutzgebiet hinein geschossen, sondern vielmehr in das angrenzende Pachtgebiet.

Man benötige keine gesonderte Genehmigung für eine derartige Gänsejagd. Auch ein ausgebildeter Jagdhund sei mitgeführt worden. „Und auf auf Kraniche wurde auch nicht geschossen. Jäger können Gänse und Kraniche unterscheiden“, sagt Höhne, der nach einem Anruf vom Jagdpächter selbst am Galenbecker See war. Nach den ersten Schüssen seien die Jäger von den Tierschützern bedrängt und beleidigt worden. Als die Situation zu eskalieren drohte, habe der Jagdpächter aus Sicherheitsgründen die Jagd abgebrochen und die Polizei verständigt. Der Pächter erstattete gegen die Tierschützer Anzeige wegen Jagdbehinderung. „Eine Jagd wie von diesen Leuten geschildert ist nicht unser Stil. Dafür spricht unser artenreicher und gesunder Wildbestand. Die Jäger sind mir seit Jahren bekannt. Das sind nicht irgendwelche Schießer. Dafür verbürge ich mich“, betont Höhne.

Aus seiner Sicht würden sich die von weitem angereisten selbst ernannten Tierschützer anmaßen, die Jäger zu kontrollieren. Dazu seien sie gar nicht befugt. Die Untere Naturschutzbehörde (UNB) des Kreises bestätigt die Störung der Jagd durch Vertreter des Komitees. „Uns liegt keine Anzeige des Komitees gegen den Vogelmord vor“, widerspricht Philip Riel von der UNB  anderen Angaben der Aktivisten. Dagegen habe die Untere Jagdbehörde wegen des Vorwurfs der Jagdstörung ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eröffnet.

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Kommentare (1)

Wie man dem unglücklichen Versuch der Rechtfertigung entnehmen kann waren also Kraniche da. Denn das haben sie nicht bestritten. Und wenn man in einen Pulk Vögel mit Schrot schießt muss man auch davon ausgehen das geschütze Vögel getroffen werden. Somit haben die Jäger hier wohl einen Verstoß zugegeben. Vielleicht schaffen es einige Jäger tatsächlich Kraniche von anderen Vögel zu unterscheiden aber sie können bei fliegenden Objekten nie ein einzelnes Tier, schon garnicht mit Schrot, aus dem Pulk herausschießen. Jeder der schon auf bewegte Objekte geschossen hat weiß das. Reine Zufallstreffer, darum wird ja auch Schrot genommen das ab 30m je nach choke so eine breite Streuung hat das nur irgend etwas getroffen wird. Was Blei im Körper der Tiere anrichtet kann man an den Seeadlern in Berlin sehen die alle dank der Jäger eingegangen sind. Und das können sich nicht leugnen weil es dokumentiert ist.