War es Brandstiftung?:

Wohnung am Pasewalker Markt in Flammen

Am Pasewalker Marktplatz ist eine Wohnung vollständig ausgebrannt. In letzter Minute konnte ein Mädchen aus der Nachbarwohnung gerettet werden. Die Polizei hat eine schreckliche Vermutung.

18 Kameraden der Pasewalker Feuerwehr waren in der Nacht auf Dienstag im Einsatz.
ZVG 18 Kameraden der Pasewalker Feuerwehr waren in der Nacht auf Dienstag im Einsatz.

Eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus am Pasewalker Markt ist in der Nacht auf Dienstag vollständig ausgebrannt. Als die Polizeibeamten nach Mitternacht vor Ort eintrafen, brannte die Wohnung im ersten Obergeschoss bereits in voller Ausdehnung. Der Hausflur war stark verqualmt und konnte ohne Schutz nicht mehr betreten werden.

Ausgestattet mit Atemschutzmasken durchsuchten Kameraden der Pasewalker Feuerwehr das Wohnhaus nach Personen. In der Wohnung über dem Brandherd entdeckten sie eine 16-Jährige, die bereits eine Rauchgasvergiftung erlitten hatte. Weitere Personen befanden sich nicht im Gebäude. Einen ersten Blick in die ausgebrannte Wohnung hat am Vormittag Woba-Geschäftsführer Jens Schünemann als Besitzer der Liegenschaft geworfen.

Kripo ermittelt wegen Brandstiftung

"Alles sieht schlimm aus. Ich gehe von mindestens 30 000 Euro Schaden aus. Wenn sich ein Sachverständiger alles detaillierter anschaut, kann es um ganz andere Zahlen gehen", deutet er an. Weil in dem Mitte der 1980-Jahre errichtetem Haus Sanierungsbedarf besteht, waren von den sechs Wohnungen nur drei vermietet. Glück im Unglück! "Die ausgebrannte Wohnung gehört erst seit Wochen zu den eigentlich leeren Wohnungen.

Aber leider gab es dort noch einen restlichen Möbelbestand", verdeutlicht der Geschäftsführer. Wie sich dieser restliche Hausstand entzünden konnte, soll ein Brandursachenermittler herausbekommen, teilte die Polizei mit. Angesichts der Umstände schließt die Polizei Brandstiftung nicht aus. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen diesbezüglich bereits aufgenommen. 

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