Neues Logistikzentrum:

Zalando schafft 1000 Arbeitsplätze direkt hinter der Grenze

Der Versandhändler Zalando baut zwischen Pasewalk und Stettin ein riesiges Logistikzentrum. Etwa 1000 neue Arbeitsplätze werden hier entstehen.

Der Versandhändler Zalando beginnt noch im August 2016 mit den Bauarbeiten für ein neues Logistikzentrum im benachbarten Greifenhagen (Gryfino). Eine Chance, auch für hiesige Arbeitssuchende.
Bodo Marks Der Versandhändler Zalando beginnt noch im August 2016 mit den Bauarbeiten für ein neues Logistikzentrum im benachbarten Gryfino (ehemals Greifenhagen). Eine Chance, auch für hiesige Arbeitssuchende.

Der Versandhändler Zalando wird im polnischen Gryfino Ende 2017 ein neues Logistikzentrum eröffnen. Die Bauarbeiten dafür werden noch im August 2016 beginnen. Amtsdirektor Frank Gotzmann (Gartz) beglückwünscht seinen Nachbarn zu dieser Ansiedlung.

Kunden aus 15 Ländern werden beliefert

Die Hallen werden insgesamt 130.000 Quadratmeter groß. Ungefähr 1000 neue Arbeitsplätze sollen entstehen. Der Testbetrieb wird im Herbst 2017 starten, der reguläre Betrieb Ende 2018. Dann sollen Kunden aus 15 Ländern, insbesondere aus Polen, Deutschland und den skandinavischen Ländern, vom Logistikzentrum aus beliefert werden.

"Es ist eine großartige Investition in unsere Nachbarstadt und unsere gemeinsame Grenzregion. Verschwiegen und zielstrebig haben die Beteiligten in den letzten Monaten so manche Hürde gemeistert", sagte Frank Gotzmann.

Kommentare (3)

alle freuen sich und niemand denkt daran, dass zalando auch nur ein lohnausbeuter ist. direkt hinter der grenze heißt auch deutlich weniger lohn als in deutschland. und da zalando lediglich den tarif der logistikbranche zahlt und dann auch noch in polen kann sich wohl jeder an einer hand ausrechnen, dass da nicht viel bei rumkommt am monatsende. clever gespart und die leute freuen sich, dass sie für´n appel und´n ei schufften dürfen.

Zalando installiert ein Logistikzentrum genau hinter der Grenze um den deutschen Mindestlohn zu umgehen, der derzeit bei 8,50€ liegt und zahlt in Polen ab 2017 den polnischen Mindestlohn von 13 Zloty (2,90 Euro) pro Stunde. Das ist eine wahre Glanzleistung und muss natürlich sofort vom Nordkurier gelobt und gehuldigt werden! Warum nutzt man nicht die Grenznahen deutschen Gewerbegebiete wie z. B. Klarsee in der Nähe von Penkun? Eben, dann müsste man ja deutsch Löhne zahlen! Genau das sind die Preistreiber in der Logistik, die die deutsche Wirtschaft kaputt und deutsch Firmen Wettbewerbsunfähig machen! Dieser euphorische Bericht ist ein Schlag ins Gesicht für jeden Arbeitnehmer!

Zalando installiert ein Logistikzentrum genau hinter der Grenze um den deutschen Mindestlohn zu umgehen, der derzeit bei 8,50€ liegt und zahlt in Polen ab 2017 den polnischen Mindestlohn von 13 Zloty (2,90 Euro) pro Stunde. Das ist eine wahre Glanzleistung und muss natürlich sofort vom Nordkurier gelobt und gehuldigt werden! Warum nutzt man nicht die Grenznahen deutschen Gewerbegebiete wie z. B. Klarsee in der Nähe von Penkun? Eben, dann müsste man ja deutsch Löhne zahlen! Genau das sind die Preistreiber in der Logistik, die die deutsche Wirtschaft kaputt und deutsche Firmen Wettbewerbsunfähig machen! Dieser euphorische Bericht ist ein Schlag ins Gesicht für jeden Arbeitnehmer!