Brandstiftung?:

Zwei Gartenlauben werden Opfer der Flammen

In der Strasburger Gartensparte Am Mühlenbach brannten am Sonnabend zwei Gartenlauben ab. Vier Feuerwehren rückten zu den Löscharbeiten aus. 

Das sieht nicht schön aus: Von den Lauben blieb nicht viel übrig.
Rainer Marten Das sieht nicht schön aus: Von den Lauben blieb nicht viel übrig.

Mit der Gartenidylle war es am Sonnabend gegen 16.45 Uhr in der Gartensparte "Am Mühlenbach" in Strasburg erst einmal vorbei. Hohe Rauchsäulen stiegen aus der Gartenanlage auf. Als Minuten später Strasburgs Feuerwehr und die Wehren aus Neuensund, Groß Luckow und Blumenhagen mit zusammen 32 Kameraden anrückten, stand nicht nur eine, sondern auch die benachbarte zweite Laube und ein Geräteschuppen in Flammen.

"Wir mussten das Löschwasser über einen längeren Weg aus dem Mühlenbach pumpen. Das war problematisch, weil der Bach derzeit Niedrigwasser führt", berichtete nach dem Brand Strasburgs Wehrführer Renè Gosse. Das zweite Problem: In einer der Lauben befand sich eine Gasflasche. Es bestand Explosionsgefahr. "Die Flasche  enthielt aber nur noch einen geringe Menge Flüssiggas. Nachdem der Verschluss geschmolzen war, verpuffte alles mit einer Stichflamme", so Gosse.

Schwierig sei es darüber hinaus gewesen, den Einsatzort überhaupt zu erreichen: Die Wege sind eng und zum Teil von breiten Hecken gesäumt. Zum Schutz der Hecken hatten die Gartenbesitzer Findlinge positioniert. "Bei aller Freundschaft: Man muss doch auch daran denken, dass da einmal ein Löschfahrzeug oder ein Rettungswagen durch muss", so Gosse. 

Die Löscharbeiten dauerten mehr als zweieinhalb Stunden an. Personen kamen nicht zu Schaden. Ein Kamerad kämpfte angesichts der Hitze mit Kreislaufproblemen. Er wurde vor Ort behandelt.

Nach jetzigen Stand geht die Polizei von einem technischen Defekt als Brandursache aus. Der Sachschaden wird auf rund 15 000,00 Euro geschätzt. Ein Brandursachenermittler soll die Entstehung des Feuers allerdings genauer klären.

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