Blutiges Massaker in Washington:

13 Menschen sterben bei Mord in Marine-Zentrale

Eine Schießerei mit zahlreichen Toten auf einem Militärgelände unweit des Weißen Hauses hat in der US-Hauptstadt Washington für chaotische Zustände gesorgt. Polizei und FBI fahnden nach einem zweiten Verdächtigen.

In einer dramatischen Evakuierungsaktion wurden die Mitarbeiter der US-Marine-Kommandozentrale evakuiert. Mindestens zwölf Menschen bezahlten den Amoklauf aber mit dem Leben.
Shawn Thew In einer dramatischen Evakuierungsaktion wurden die Mitarbeiter der US-Marine-Kommandozentrale evakuiert. 13 Menschen bezahlten den Amoklauf aber mit dem Leben.

Um kurz nach 8 Uhr morgens bricht im Südosten Washingtons das Chaos aus. Ein Schütze in Militäruniform, womöglich sogar mehrere, schießen in Gebäude 197 der Marinebasis Navy Yard plötzlich um sich. Etliche der rund 3000 Mitarbeiter, die dort arbeiten, lassen nach dem dumpfen Knallen der Waffe alles stehen und liegen, um sich in Sicherheit zu bringen. Ein paar Stunden später sind 13 Menschen tot. Natürlich denkt jeder zuerst an Terrorismus, doch Hinweise darauf geben die Offiziellen nicht.

„Wir bemerkten ihn am Ende des Ganges“, sagt ein Augenzeuge im Fernsehen. „Er zielte mit der Waffe auf uns und feuerte mindestens zwei oder drei Schüsse ab“, sagt der Mann, während um ihn herum die Polizeisirenen heulen. Die Menschen seien verängstigt den Flur entlang gerannt und hätten gedrängelt und geschubst, um vor dem Schützen zu fliehen. „Es war einfach verrückt.“