Festnahmen:

Bundesanwaltschaft: IS-Terroristen planten Anschlag in Düsseldorf

Laut Informationen der Bundesanwaltschaft sollte die Düsseldorfer Altstadt zum Ziel von Terroristen werden. Drei Männer wurden festgenommen.

Konnte ein Terror-Anschlag auf Düsseldorf verhindert werden? Drei mutmaßliche Attentäter wurden nun festgenommen. Einer der Männer in Brandenburg.
Paul Zinken Konnte ein Terror-Anschlag auf Düsseldorf verhindert werden? Drei mutmaßliche Attentäter wurden nun festgenommen. Einer der Männer in Brandenburg.

Die Bundesanwaltschaft hat drei Syrer festnehmen lassen, die im Auftrag des Islamischen Staats (IS) einen Terroranschlag in der Düsseldorfer Altstadt begehen sollten. Einer der Beschuldigten wurde in Brandenburg gefasst. Ein vierter Verdächtiger sitzt in Frankreich in Untersuchungshaft, wie die Karlsruher Behörde am Donnerstag mitteilte.

Demzufolge liegen keine Hinweise dafür vor, „dass die Beschuldigten bereits mit der Umsetzung ihres Anschlagsplanes konkret begonnen hatten“. Einen Zusammenhang mit der bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft in Frankreich gebe es nicht.

Zuerst hatte „Spiegel Online“ über die Festnahmen berichtet. Die Gruppe hatte laut Bundesanwaltschaft geplant, dass sich zunächst zwei Selbstmordattentäter in der zentralen Heinrich-Heine-Allee in die Luft sprengen. Anschließend hätten weitere Attentäter möglichst viele Passanten mit Gewehren und Sprengsätzen töten sollen, hieß es weiter.

Die drei Männer im Alter von 27, 25 und 31 Jahren wurden den Angaben zufolge am Donnerstag in Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Baden-Württemberg festgenommen. Der vierte Mann habe sich am 1. Februar in Paris den französischen Behörden offenbart. Die Bundesanwaltschaft bemühe sich um die Auslieferung des 25-Jährigen.