Terror-Anschläge in Paris:

Die Entwicklungen am Dienstag zum Terror in Frankreich im Überblick

Die Nachrichten überschlagen sich auch mehrere Tage nach den tödlichen Terror-Anschlägen in Paris. Hier finden Sie eine Übersicht mit relevanten Artikeln über die aktuellen Entwicklungen.

Bewaffnete Polizisten sichern die Grenze zwischen Frankreich und Belgien.
Laurent Dubrule Bewaffnete Polizisten sichern die Grenze zwischen Frankreich und Belgien.

Europaweite Suche nach Terroristen und Helfern

Auf der Jagd nach Tätern und Komplizen wurden bei Aachen fünf Verdächtige festgenommen. Zuerst wurden drei Personen verhaftet, es soll sich dabei um zwei Frauen und einen Mann handeln. Der gesuchte Terrorverdächtige Salah Abdeslam ist anscheinend nicht dabei. Er soll aber vor zwei Monaten in Deutschland und Österreich gewesen sein.

Flugzeug-Absturz war ein Terroranschlag

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat den Absturz eines russischen Passagierflugzeugs am 31. Oktober als Terroranschlag eingestuft. 224 Menschen starben bei dem Unglück über Ägypten. Laut FSB soll das Flugzeug durch eine Bombe in der Luft zerbrochen sein. Der Islamische Staat (IS) hatte sich zu dem Anschlag bekannt. Inzwischen hat Russland ein Kopfgeld auf die Attentäter ausgesetzt.

Fußball-Partie Belgien gegen Spanien abgesagt

Der belgische Fußballverband hat das für Dienstagabend angesetzte Spiel gegen Spanien kurzfristig abgesagt. Grund sei die Anhebung der Terrorwarnstufe. Währenddessen verstärkt die deutsche Polizei ihre Präsenz in Hannover. Hier spielt Deutschland am ab 20.45 Uhr gegen die Niederlande.

Frankreich bittet um europäischen Beistand

Als erster Staat überhaupt bittet Frankreich um Beistand der EU-Mitgliedsstaaten. Der sogenannte EU-Bündnisfall ist im Falle eines bewaffneten Angriffs auf das Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaats möglich. Die anderen EU-Staaten müssen helfen und unterstützen. Derzeit gebe es aber noch keine konkreten militärischen Forderungen aus Paris, heißt es aus dem Bundesverteidigungsministerium.

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