Bestechlichkeit:

Doch Anklage gegen Wulff?

Kommt der Ex-Bundespräsident vor Gericht? Oder muss er eine Geldauflage zahlen? Die Anwälte schweigen zu Gerüchten über die Anklage gegen Christian Wulff.

Christian Wulff
Sebastian Kahnert Christian Wulff

Das Landgericht Hannover will nach Medienberichten der Anklage gegen Christian Wulff und den Berliner Filmproduzenten David Groenewold stattgeben. Ob es aber wirklich zu einem öffentlichen Prozess komme, sei noch offen, schreibt die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf Justizkreise. Das Gericht, dessen Entscheidung Anfang der Woche erwartet werde, wolle den Anwälten vorschlagen, mit der Zahlung einer Geldauflage die Einstellung des Verfahrens zu erwirken.

Der Anwalt Groenewolds, Christian-Oliver Moser, sagte dazu: „Wir wissen weder etwas von einem Deal noch was das Gericht am Anfang der Woche entscheidet.“ Wulffs Anwalt Gernot Lehr sagte: „Uns liegen keine Informationen vor.“ Deshalb kommentiere er den Bericht nicht.

Die Staatsanwaltschaft Hannover hatte Wulff am 12. April wegen Bestechlichkeit angeklagt. Einen Deal hatten der Ex-Bundespräsident und der Filmproduzent seinerzeit abgelehnt.

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