TV-Gebühren:

Experten: 73 Cent weniger reichen aus

Über den neuen Rundfunkbeitrag ist mehr Geld in die Kassen der Öffentlich-Rechtlichen geflossen als geplant.

Ein Schreiben des Beitragsservices von ARD, ZDF und Deutschlandradio.
Daniel Reinhardt Ein Schreiben des Beitragsservices von ARD, ZDF und Deutschlandradio.

Der Rundfunkbeitrag kann ab 2015 um 73 Cent im Monat sinken - das schlägt die Expertenkommission KEF vor. ARD, ZDF und Deutschlandradio werden einem Bericht zufolge bis 2016 mit dem neuen Beitragsmodell rund 1,15 Milliarden Euro mehr einnehmen als von den Anstalten benötigt. Die Kommission empfahl am Mittwoch in Mainz, die Hälfte dieser zusätzlichen Erträge zur Senkung des Beitrags einzusetzen. Er soll im Monat von 17,98 Euro auf 17,25 Euro sinken. Dies könnte frühestens zum 1. Januar 2015 gelten - und dann bis Ende 2016. Die Länder haben darüber zu entscheiden. Es wäre die erste Senkung der Abgabe seit Bestehen der Öffentlich-Rechtlichen.

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