Deutsche Teilung:

Gedenken an Opfer am 55. Jahrestag des Mauerbaus

In der deutschen Hauptstadt wird der Opfer des Mauerbaus vor 55 Jahren gedacht. Neben einer Kranz Niederlegung gibt es eine Andacht in der Kapelle der Versöhnung auf dem früheren Todesstreifen.

Das Wort "Grenzmauer" aus aufgeschweißten Metallbuchstaben erinnert auf dem Gelände der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße in Berlin an der Verlauf der ehemaligen innerdeutschen Grenze.
Jens Kalaene Das Wort "Grenzmauer" aus Metallbuchstaben erinnert auf dem Gelände der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße in Berlin an der Verlauf der ehemaligen innerdeutschen Grenze.

Berlin erinnert an die Opfer des Mauerbaus vor 55 Jahren. In der zentralen Gedenkstätte an der Bernauer Straße wird der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Samstag (11 Uhr) einen Kranz niederlegen. Zuvor gibt es eine Andacht in der Kapelle der Versöhnung auf dem früheren Todesstreifen.

Am 13. August 1961 hatte die SED-Führung unter Walter Ulbricht mit dem Bau der Mauer begonnen. Das rund 155 Kilometer lange Bollwerk zerschnitt Berlin mehr als 28 Jahre. Die Teilung endete erst am 9. November 1989.

Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen starben an der Berliner Mauer mindestens 138 Menschen durch das DDR-Grenzregime. Die Zahl der Opfer an der einstigen, knapp 1400 Kilometer langen innerdeutschen Grenze wird indes weiter erforscht.

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