Angetrunken auf dem Rad:

Grenze für Radfahrer bei 1,6 Promille

Den Grenzwert auf 1,1 Promille senken: Das war ein möglicher Kompromiss, aber die Verkehrsminister der Länder blieben beim alten Wert.

Die Promillegrenze für Radfahrer wird vorerst nicht herabgesetzt - aber auch schon jetzt können sich betrunkene Radler mit weit weniger als 1,6 Promille im Blut eine Strafanzeige einhandeln.
Andrea Warnecke Die Promillegrenze für Radfahrer wird vorerst nicht herabgesetzt - aber auch schon jetzt können sich betrunkene Radler mit weit weniger als 1,6 Promille im Blut eine Strafanzeige einhandeln.

Die Promillegrenze für Radfahrer wird vorerst nicht herabgesetzt. Die Verkehrsminister der Länder empfahlen am Donnerstag auf ihrer Herbsttagung in Suhl (Thüringen) lediglich, die geltenden Gesetze zu überprüfen. Darum sei das Bundesverkehrsministerium in Abstimmung mit den Justizministern der Länder gebeten worden, hieß es in einem Beschluss. Die Ergebnisse sollen dann auf der Herbsttagung der Verkehrsminister im kommenden Jahr erneut diskutiert werden. Bislang liegt die Grenze für Radfahrer bei 1,6 Promille, bei Autofahrern dagegen bei 0,5 Promille. Ein Grenzwert von 1,1 Promille für Radfahrer war zuvor als möglicher Kompromiss diskutiert worden.

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