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Gute Noten hängen von sozialer Herkunft ab

Eine gute Schule fördert auch die Schwachen. Nach dem neuen Chancenspiegel der Bertelsmann-Stiftung müssen alle Bundesländer hier noch stark aufholen.

Wie gut ein Kind in der Schule ist, liegt oft an der Bildung der Eltern.
Martin Schutt

 Der Schulerfolg eines Kindes wird weiterhin wesentlich von der sozialen Herkunft und der Vorbildung der Eltern geprägt. Das zeigt der zweite Chancenspiegel über die Leistungen und Schwächen der Schulsysteme in den 16 Bundesländern, den die Bertelsmann Stiftung am Montag in Berlin vorlegte.

„Die Bundesländer haben jeweils Stärken und Schwächen, alle haben Nachholbedarf“, sagte Schulforscher Wilfried Bos von der Technischen Universität Dortmund.

Der Studie zufolge ist die soziale Herkunft schon in der Grundschule entscheidend für den Bildungserfolg. Kinder aus bildungsfernen Schichten liegen danach bei der Lesekompetenz durchschnittlich ein Jahr hinter Kindern aus der Oberschicht.

 

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