Entscheidungshilfe online:

Klicken Sie den Wahl-o-Maten

Noch drei Wochen bis zur Bundestagswahl - und noch immer wissen Sie nicht, wie Sie sich entscheiden sollen? Ab sofort ist der Wahl-o-Mat wieder verfügbar.

Hier können sich Unentschlossene durch die Thesen der Parteien klicken und aussuchen, welche am besten zu ihrer eigenen Meinung passen.
Screenshot NK Hier können sich Unentschlossene durch die Thesen der Parteien klicken und aussuchen, welche am besten zu ihrer eigenen Meinung passen.

Der Wahl-O-Mat dient zur Orientierung für Unentschlossene. Anhand von 38 Thesen können Nutzer der Frage "Welcher Partei stehe ich nahe?" nachgehen. 2009 wurde der Wahl-O-Mat von 6,7 Millionen Jugendlichen und jungen Erwachsenen genutzt. Die Website ist ab sofort online.

Übrigens: Dass junge Leute sich nicht für Politik interessieren, stimmt so nicht. Oft wissen sie nur nicht, wo sie sie äußern können. In sozialen Netzwerken, Vereinen oder Chats gibt's aber viele Möglichkeiten. Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) meint zwar: "Politik lässt sich generell schwieriger an junge Leute vermitteln." Dennoch hätten sie oft ein höheres Interesse an politischen Themen, als manche vermuten.

Politische Meinung als Rap

Auf Facebook, Youtube und in Blogs zum Beispiel können Jugendliche aktiv werden. In Chats treffen sie auf Politiker oder auf andere Jugendliche. Im Videoformat können sie ihre Meinung frei herausrappen. Auch viele Schauspieler und Stars repräsentieren sich und ihre Meinung auf Politikplattformen.

Es geht um Eure Interessen - Beispiel Netz-Freiheit

Warum das eigentlich alles so wichtig ist? "Die Jugendlichen sollen begreifen, dass es bei Wahlen um ihre eigenen Interessen geht", erklärt Krüger. Gerade in einer alternden Gesellschaft sei das wichtig: Die älteren Menschen sind in der Überzahl, mehr von ihnen als von jüngeren Menschen gehen wählen. Das Resultat: Die älteren können ihre Interessen stärker vertreten. Mischen sich Jugendliche aber ein, können sie etwas bewegen. Krüger nennt als Beispiel Freiheit im Internet: Was zunächst nur von Experten diskutiert wurde, hielt Einzug in die sozialen Netzwerke. Jeder hat mittlerweile eine Meinung zu Datenschutz und Urheberrecht - und schon landen die Themen auf der politischen Agenda.

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Kommentare (1)

... ein Pirat! :-)