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Krisentreffen im Kanzleramt

Der Schock über die Terrorattacken von Paris sitzt auch bei Merkel und Ministern tief. Bei einem gemeinsamen Treffen wird nun über das weitere Vorgehen gesprochen.

Auf Twitter veröffentlichte der Sprecher der Bundesregierung eine Stellungnahme der Kanzlerin.
Twitter/Steffen Seibert Auf Twitter veröffentlichte der Sprecher der Bundesregierung eine Stellungnahme der Kanzlerin.

Bundespräsident Joachim Gauck, Kanzlerin Angela Merkel und andere führende deutsche Politiker haben Frankreich nach den tödlichen Attentaten von Paris Solidarität versprochen. Am Samstag und in den nächsten Tagen dürfte eine politische Debatte über die Sicherheitsvorkehrungen in Deutschland und den Kampf gegen den Terrorismus folgen.

Gauck sagte laut einer Mitteilung vom frühen Samstagmorgen: "Ich bin tief erschüttert angesichts der Nachrichten, die uns aus Frankreich erreichen. Meine Gedanken sind bei den Opfern, Ihren Angehörigen und dem französischen Volk."

Merkel schrieb: "Ich bin tief erschüttert von den Nachrichten und Bildern, die uns aus Paris erreichen. Meine Gedanken sind in diesen Stunden bei den Opfern der offensichtlich terroristischen Angriffe, ihren Angehörigen sowie allen Menschen in Paris." Die Bundesregierung stehe in Kontakt mit der französischen Regierung und habe ihr die Anteilnahme und Solidarität der Menschen in Deutschland übermittelt.

"Wir weinen um die unschuldigen Toten von Paris"

Kanzleramtschef Peter Altmaier, einer der engsten Vertrauten von Merkel, twitterte: "Wir weinen um die unschuldigen Toten von Paris. Aber wir werden uns niemals beugen dem Hass, dem Fanatismus und der Gewalt!" Später schrieb er: "Paris ist der Sehnsuchtsort der Freiheit. Man kann es bomben - nur zerstören kann man es nicht!"

Bei der SPD äußerte sich die stellvertretende Bundesvorsitzende und nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft auf Twitter mit den Worten: "Ich bin tief betroffen. Meine Gedanken sind bei unseren französischen Freunden. Welcher Wahnsinn…"

Der Linke-Vorsitzende Bernd Riexinger schrieb in dem Kurznachrichtendienst: "Ich bin entsetzt über die Gewalt in Paris, traurig und bestürzt über die vielen getöteten Menschen und in Gedanken bei ihren Familien." Linke-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht äußerte sich betroffen: "Ich bin tief erschüttert über die furchtbaren Anschläge in Paris. Meine Gedanken sind bei den Opfern und den Menschen in Frankreich."

Grünen-Chef Cem Özdemir betonte in dem Kurznachrichtendienst: "Wir sind bei den Menschen von Paris & ganz Frankreich. Was für ein Horror." Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt nahm dort Bezug auf die aktuelle Flüchtlingsdebatte und schrieb: "Zu viele Muslime, Flüchtlinge sind schuld? NEIN. Sie sie fliehen davor. Demokratie u Freiheit verteidigen! Für Alle!"

FDP-Chef Christian Lindner sprach von einem schockierenden Anschlag auf die Zivilisation. "Für Liberté, Égalité, Fraternité (auf Deutsch: Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit) muss Europa jetzt zusammenhalten."

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