Verkehrsunfälle:

Neues Gesetz gegen Gaffer geplant

Immer wieder behindern Gaffer die Rettungskräfte oder gefährden gar den Verkehr. Eine bestimmte Art des Gaffens soll nun unter Strafe gestellt werden.

Wenn Gaffer Fotos von Unfällen machen, könnte das zukünftig strafbar sein.
Maja Hitij Wenn Gaffer Fotos von Unfällen machen, könnte das zukünftig strafbar sein.

Niedersachsen bringt an diesem Freitag eine Gesetzes-Initiative in den Bundesrat ein, die das Fotografieren und Filmen wehrloser Unfallopfer unter Strafe stellt. Auslöser war im Vorjahr eine Rangelei zwischen Polizisten und sogenannten Gaffern nach einem schweren Unfall mit zwei Toten. Das Bundesland dringt deshalb auf eine Änderung des Strafgesetzbuches.

Demnach soll nicht nur die Verbreitung bloßstellender Bilder von Verstorbenen, sondern auch das Aufnahmen von Bildern am Unfallort mit Geld- oder Haftstrafen bis zu einem Jahr geahndet werden. Polizisten soll es zudem möglich sein, Handys von Schaulustigen einzusammeln.

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