Studie:

Ost-Ampelmännchen dem Westkollegen überlegen

Ob einem das Ost- oder das West-Ampelmännchen besser gefällt, ist Geschmackssache. Der Ost-Mann mit dem Hut wird aber besser erkannt.

Ost-Ampelmännchen
Rainer Jensen/Karl-Josef Hildenbrand

Das füllige Ost-Ampelmännchen sehen Fußgänger nach einer Studie der Bremer Jacobs University besser als das West-Männchen. Die Wissenschaftler führen das auf die prägnante Form zurück. Die seitwärts ausgestreckten Arme und der dynamische Gang des Ost-Ampelmännchens würden dem Betrachter deutlich signalisieren, ob er Gehen darf oder Stehenbleiben muss, teilte das Team mit.

Schneller und konzentrierter

Die Bremer Forscher legten 20 Testpersonen Bilder der beiden Ampelmännchen-Arten vor, bei denen die Farben zum Teil vertauscht waren. Die Probanden mussten per Knopfdruck möglichst schnell auf Form oder Farbe reagieren und angeben, ob sie bei dem Signal Stehenbleiben oder Losgehen sollten.

Nach der Studie waren die Testpersonen beim Ost-Ampelmännchen nicht nur generell schneller. Sie ließen sich auch weniger ablenken, wenn die Figur eine falsche Farbe hatte.