A14-Nordverlängerung:

„Ostsee-Autobahn“ kommt voran

Die Verlängerung der A14 gen Norden ist ein Mammutprojekt. Drei Bundesländer sind beteiligt. Die Anforderungen sind hoch, Natur- und Tierschützer gehen regelmäßig auf die Barrikaden. Die Planer bessern nach, so auch für ein Teilstück bei Colbitz.

Nach zwei Jahren Baustopp, kann die A 14 weiter wachsen, verkündete der Verkehrsminister von Sachsen-Anhalt, Thomas Webel (CDU).
Peter Gercke Nach zwei Jahren Baustopp, kann die A 14 weiter wachsen, verkündete der Verkehrsminister von Sachsen-Anhalt, Thomas Webel (CDU).

Die Planung für die Verlängerung der Autobahn 14 von Magdeburg über Wittenberge nach Schwerin kommt voran. Nachdem der Verkehr seit Ende 2015 auf Teilstücken in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern rollt, haben die Planer in Sachsen-Anhalt nun juristisch gerügte Mängel behoben. Gut zwei Jahre nach dem vom Bundesverwaltungsgericht verhängten Baustopp für den Abschnitt Colbitz-Dolle sei das ergänzende Planfeststellungsverfahren beendet, teilten Verkehrsministerium und Landesverwaltungsamt am Dienstag in Magdeburg mit. 

Da die Nordverlängerung bis zur A24 bei Schwerin führen soll, wird die A14-Nordverlängerung gern als „Ostsee-Autobahn“ bezeichnet. Ziel der 155 Kilometer langen Strecke ist eine Aufwertung des eher dünn besiedelten und wirtschaftlich schwachen Landstrichs. 97 Kilometer führen durch Sachsen-Anhalt, 32 Kilometer durch Brandenburg und 26 Kilometer durch Mecklenburg-Vorpommern. Für den Lückenschluss sind insgesamt rund 1,3 Milliarden Euro veranschlagt. Allein der Abschnitt in Sachsen-Anhalt soll 815 Millionen Euro kosten. 

„Von unseren Nachbesserungen profitieren bei diesem länderübergreifenden Projekt auch Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Landesverkehrsminister Thomas Webel (CDU). Gegen den Änderungsbeschluss könne nach öffentlicher Auslage bis Ende März geklagt werden. Wann also genau in Sachsen-Anhalt wirklich weitergebaut werden kann, sei offen. 

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung