Hochrechnung:

Rechtspopulist gewinnt Präsidentenwahl in Österreich

Der FPÖ-Kandidat Norbert Hofer hat nach ersten Hochrechnungen die Bundespräsidentenwahl in Österreich äußerst knapp gewonnen. Der Rechtspopulist kommt laut einer Hochrechnung des ORF auf rund 50,2 Prozent

Nach ersten Hochrechnungen gewinnt der Rechtspopulist Norbert Hofer die Präsidentenwahl in Österreich.
Christian Bruna Nach ersten Hochrechnungen gewinnt der Rechtspopulist Norbert Hofer die Präsidentenwahl in Österreich.

Der Rechtspopulist Norbert Hofer hat nach ersten Hochrechnungen die Bundespräsidentenwahl in Österreich äußerst knapp gewonnen. Der 45-jährige Kandidat der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) kommt laut einer Hochrechnung des ORF vom Sonntag auf rund 50,2 Prozent, der von den Grünen unterstützte Alexander Van der Bellen auf 49,8 Prozent.

Bestätigt sich die Berechnung, ist der Kandidat der FPÖ der erste Rechtspopulist an der Spitze eines EU-Staates. Die FPÖ ist ausländer- und europakritisch. Hofer hat angekündigt, als Bundespräsident seine Befugnisse stärker als die Vorgänger nutzen zu wollen. Dazu gehört im äußersten Fall auch die Entlassung der Regierung.

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