Ab Herbst im Umlauf:

So sieht der neue 20-Euro-Schein aus

Zuwachs für die "Europa-Serie": Ab November wandert die neue Banknote in die Geldbeutel. Der 20-Euro-Schein ist übrigens bei Fälschern ganz besonders beliebt.

Boris Roessler EZB-Chef Mario Draghi unterschreibt die neue Banknote.

Im Wettlauf mit Geldfälschern legen Europas Währungshüter wieder einmal vor: Nach dem Fünfer und dem Zehner haben sie den 20-Euro-Schein neu gestaltet. Ab dem 25. November soll die überarbeitete Banknote unters Volk gebracht werden, bis dahin wollen die Notenbanken 4,3 Milliarden Stück gedruckt haben. Am Dienstag konnte sich die Öffentlichkeit erstmals ein Bild machen.

"Mit der neuen Europa-Serie wird die Sicherheit der Banknoten weiter erhöht", sagte EZB-Präsident Mario Draghi bei der Vorstellung der Banknote in Frankfurt.

Das scheint gerade beim 20-Euro-Schein geboten: "Die 20-Euro-Note ist wichtig, weil sie einer der am meisten genutzten Scheine im Euroraum ist", erklärte Draghi. Auch Kriminelle versuchen sich gerne am Zwanziger. Er wechselt häufig den Besitzer und wer einen 20-Euro-Schein als Wechselgeld im Supermarkt oder beim Bäcker bekommt, prüft diesen erfahrungsgemäß nicht so genau auf Echtheit.

Novum beim Zwanziger: Im Hologramm des Scheins ist ein "Porträt-Fenster" enthalten. Hält man die Banknote gegen das Licht, wird das Fenster durchsichtig und es erscheint ein Porträt der mythologischen Gestalt Europa, das von beiden Seiten des Geldscheins zu erkennen ist. Die griechischen Mythenfigur ist die Namensgeberin der zweiten Euro-Generation seit Einführung des gemeinsamen europäischen Bargelds 2002: "Europa-Serie". Wie die neuen Fünf- und Zehn-Euro-Scheine ist der Wert des Zwanzigers als "Smaragd-Zahl" aufgedruckt: Die glänzende Zahl ändert die Farbe, wenn man die Banknote etwas neigt.

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