Verfassungsschutz schlägt Alarm:

So viele IS-Sympathisanten leben im Nordosten

Sie nennen sich "Kaukasisches Emirat" und kämpfen an der Seite des IS für einen totalitären Gottesstaat in Tschetschenien. Entsteht durch die Männer eine Gefahr für den Nordosten?

Tschetschenische IS-Kämpfer sind auch im Nordosten gemeldet.
Vladimir Mashatin Tschetschenische IS-Kämpfer sind auch im Nordosten gemeldet.

In Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sind mindestens 100 tschetschenische Islamisten gemeldet. Dies teilten die Innenministerien der Länder auf eine Anfrage des Nordkurier mit. In Brandenburg leben 70 islamische Extremisten, in Mecklenburg-Vorpommern liegt die Zahl laut Verfassungsschutz "im mittleren zweistelligen Bereich".

Die große Mehrheit der Islamisten ist dem sogenannten Kaukasus-Emirat zuzuordnen, einer tschetschenischen Terror-Organisation, die sich im vergangenen Jahr mit dem Islamischen Staat (IS) verbrüdert hat. Durch den Schulterschluss entstehe eine direkte Bedrohung, teilte ein Mitarbeiter des Verfassungsschutzes des Landes Brandenburg dem Nordkurier mit. "Neben dem derzeit wichtigsten Kampfschauplatz in Syrien, käme auch Deutschland als Anschlagsziel infrage", so der Verfassungsschützer.

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