Im Osten von Damaskus:

Trotz Waffenruhe Kämpfe in Syrien

Seit Montag gilt die Unterbrechung der Gefechte. Nun wurde wieder geschossen. Regierung und Rebellen streiten sich, wer die Waffenruhe zuerst gebrochen hat.

Douma, östlich von Damaskus am 13. September
Mohammed Badra Douma, östlich von Damaskus am 13. September

Trotz einer Waffenruhe in Syrien sind im Osten der Hauptstadt Damaskus heftige Kämpfe zwischen Regierungstruppen und islamistischen Milizen ausgebrochen. Armee und Rebellen hätten sich in der Region um den Ort Dschubar gegenseitig mit Granaten beschossen, teilte die Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Freitag mit. Es handele sich um einen "klaren Bruch" der Waffenruhe.

Regierungstreue Medien meldeten, Rebellen hätten einen überraschenden Angriff gestartet. Die oppositionelle Nachrichtenseite Orient News berichtete hingegen, die syrische Armee und verbündete Milizen seien für den Bruch der Waffenruhe verantwortlich. Die von den USA und Russland ausgehandelte Waffenruhe war am Montag in Kraft getreten.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung