Brexit:

Alles zum EU-Austritt der Briten

Die Menschen in Großbritannien haben sich für das Verlassen der EU entschieden. Es herrscht helle Aufregung in Europa und der Welt. Die neuesten Entwicklungen in unserem Liveticker.

Großbritannien wird wohl nicht Mitglied in der Europäischen Union bleiben.
EPA/Hannah McKay Großbritannien wird wohl nicht Mitglied in der Europäischen Union bleiben.

16.30 Uhr: US-Präsident Barack Obama zum Brexit: „Das Vereinigte Königreich und die EU bleiben auch dann unerlässliche Partner für die USA, wenn sie ihre aktuellen Beziehungen zu verhandeln beginnen.“ Die Mitgliedschaft Großbritanniens in der Nato bleibe für die USA ein wesentlicher Eckstein ihrer Außen-, Sicherheits- und Wirtschaftspolitik. Gleiches gelte für die Beziehungen zur Europäischen Union.

15.40 Uhr: Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Brexit-Entscheidung Großbritanniens als Protest gegen eine zunehmende Machtfülle der Brüsseler Bürokratie bezeichnet. "Die Konzentration der Macht ist in den leitenden Strukturen der EU sehr hoch", sagte Putin in Usbekistan in Zentralasien. Manchen Menschen gefalle dieses "Verwischen von Ländergrenzen", anderen wiederum nicht.

15.30 Uhr: Nach dem Brexit will Malta im kommenden Jahr nicht auch den EU-Vorsitz Großbritanniens übernehmen. "Wir sind nicht offiziell angesprochen worden", sagte der maltesische Premier Joseph Muscat bei einer Pressekonferenz am Freitag auf die Frage, ob sein Land zu einer Verlängerung der Präsidentschaft bereit wäre. Sollte dies geschehen, müsse man mit Blick auf die vorhandenen Ressourcen entscheiden, so Muscat. "Aber wir hätten lieber eine sechsmonatige Amtszeit."

15.10 Uhr: Die SPD will verhindern, dass nach dem Brexit über die Zukunft der EU allein auf Brüsseler EU-Gipfeln entschieden wird. "Statt einer Regierungskonferenz hinter verschlossenen Türen brauchen wir ein Verfahren, bei dem offen und transparent diskutiert wird", fordern SPD-Chef Sigmar Gabriel und EU-Parlamentspräsident Martin Schulz in einem 10-Punkte-Plan zur EU-Reformdebatte.

15.05 Uhr: Der Brexit könnte Brandenburg vom Jahr 2020 an jährlich rund 450 Millionen Euro EU-Fördermittel kosten. Das entspräche 4,6 Prozent des Landeshaushalts, sagte eine Sprecherin des Finanzministeriums in Potsdam und bestätigte einen Bericht der Zeitung "neues deutschland" (Samstag). Im vergangenen Jahr hatte das Bundesland 466 Millionen Euro von der EU erhalten. "Das könnte zumindest nach den derzeitigen geltenden Spielregeln nachteilig durch den Brexit beeinflusst werden", sagte Finanzminister Christian Görke (Linke) dem Blatt.

14.45 Uhr: Die Rumänen machen sich Sorgen um das Schicksal ihrer in Großbritannien arbeitenden Landsleute nach einem Brexit. Über den künftigen Status dieser derzeit etwa 150 000 Rumänen will Bukarest mit London verhandeln, sagte Rumäniens Staatspräsident Klaus Iohannis am Freitag nach einem Krisentreffen mit Ministerpräsident Dacian Ciolos, Nationalbankgouverneur Mugur Isarescu und den Vorsitzenden der Parlamentsparteien.

14.00 Uhr: Zahlreiche Briten haben nach dem knappen Sieg der Brexit-Befürworter eine zweite Volksabstimmung zur EU-Mitgliedschaft gefordert. Mehr als 115 000 Menschen unterzeichneten bis zum frühen Freitagnachmittag online eine entsprechende offizielle Petition. Das Parlament werde das Anliegen für eine Debatte in Betracht ziehen, hieß es auf der Webseite, nachdem die Marke von 100 000 Unterzeichnern erreicht worden war. Zudem soll die Regierung auf die Petition antworten - dafür waren 10 000 Unterstützer notwendig.

13.45 Uhr: Die Entscheidung für ein Ausscheiden Großbritanniens aus der EU erfordert nach Worten von Papst Franziskus ein großes Maß an Verantwortung in Europa. Mit dem Votum sei "der Wille des Volkes" zum Ausdruck gebracht worden, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche laut der Nachrichtenagentur Ansa. "Das erfordert von uns allen eine große Verantwortung, um das Wohlergehen des Volkes des Vereinigten Königreichs sicherzustellen, aber auch das Wohlergehen und das Zusammenleben des gesamten europäischen Kontinents. Das erwarte ich mir."

13.15 Uhr: Medienberichten zufolge sind durch den Brexit und die damit verbundenen Kurseinbrüche an den Aktienmärkten weltweit fünf Billionen Dollar an Börsenwert verloren gegangen. Der Denkfabrik London Economics zufolge sei Großbritannien aufgrund des Kursverfalls des Pfund zwischenzeitlich nicht mehr die fünftgrößte Volkswirtschaft der Welt gewesen, sondern wurde von Frankreich überholt.

13.05 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel äußerte sich ebenfalls nach dem Brexit-Referendum am Freitag: "Die Europäische Union ist stark genug, um die richtigen Antworten auf den heutigen Tag zu geben." Es dürfe jetzt keine schnellen und einfachen Schlüsse geben, die Europa nur weiter spalten würden, warnte Merkel. "Der heutige Tag ist ein Einschnitt für Europa, er ist ein Einschnitt für den europäischen Einigungsprozess." Die Lage müsse nun mit Ruhe und Besonnenheit beraten werden. In der Bevölkerung - auch in Deutschland - gebe es ganz unterschiedliche Erwartungen an die EU und "und immer heftigere Zweifel an der Richtung, die der Einigungsprozess eingeschlagen hat". Aus diesem Grund müsse sichergestellt werden, dass die Bürger konkret spüren könnten, wie die EU ihr Leben verbessere.

13.00 Uhr: Die Fluggesellschaft British Airways und ihr Mutterkonzern IAG streichen ihre Gewinnprognose zusammen. Schon in den Wochen vor dem Referendum hab sich der Ticketverkauf schwächer entwickelt als erwartet, teilte die International Airlines Group (IAG) mit. Angesichts des Votums für den Brexit und der daraus entstandenen Marktturbulenzen werde der operative Gewinn in diesem Jahr zwar immer noch deutlich steigen, aber nicht mehr so stark wie im Jahr 2015. Die Aktie brach am Vormittag zeitweise um bis zu ein Drittel ein und notierte zuletzt rund 20 Prozent im Minus.

12.50 Uhr: Der britische Rechtspopulist Nigel Farage hat sich kurz nach dem EU-Referendum von einem zentralen Versprechen der Brexit-Kampagne distanziert. Der UKIP-Politiker sagte, er könne nicht garantieren, dass wie von den Brexit-Befürwortern angekündigt 350 Millionen Pfund pro Woche statt an die EU nun an das Gesundheitssystem NHS gingen. „Das war einer der Fehler, die die 'Leave'-Kampagne gemacht hat“, sagte Farage. Er selbst habe damit nicht geworben. Farage ist seit Jahren einer der prominentesten Befürworter eines britischen EU-Austritts.

12.50 Uhr: Die schottische Regierungspartei SNP trachtet nach dem Brexit-Referendum in Großbritannien nach einem zweiten Volksentscheid zur Loslösung vom Königreich. „Ein zweites Unabhängigkeitsreferendum ist nun höchstwahrscheinlich“, sagte Schottlands Ministerpräsidentin und SNP-Parteichefin Nicola Sturgeon. Die europafreundliche SNP war 2014 mit einem ersten Versuch, die Unabhängigkeit von Großbritannien zu erreichen, knapp gescheitert. Schottland hatte sich beim EU-Referendum mit großer Mehrheit für den Verbleib in der Union ausgesprochen. Eine Loslösung von Großbritannien soll den Wiedereintritt in die EU ermöglichen.

12.45 Uhr: Deutschland und Frankreich kommt nach den Worten von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker nach dem britischen Brexit-Votum eine ganz besondere Verantwortung zu. „Ich erwarte vom deutsch-französischen Motor sehr klare Stellungnahmen“, sagte Juncker.

12.30 Uhr: Der Kreml hat die Brexit-Entscheidung als innere Angelegenheit Großbritanniens bezeichnet. „Moskau ist daran interessiert, dass die Europäische Union eine blühende, stabile und berechenbare Wirtschaftsmacht bleibt“, sagte Präsidentensprecher Dmitri Peskow. „Im Licht der neuen Realität wächst in Großbritannien hoffentlich das Verständnis für den Aufbau guter Beziehungen mit unserem Land“, sagte er der Agentur Interfax zufolge. Großbritannien gilt in der EU als Verfechter einer harten Linie gegen Russland - etwa bei Sanktionen wegen des Ukraine-Konflikts.

12.25 Uhr: Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat die Europäische Union nach dem britischen Beschluss zum EU-Austritt zum Zusammenhalt aufgerufen. „Es gibt nichts schönzureden: Das ist ein bitterer Tag für Europa“, sagte er. „Es kommt jetzt darauf an, dass wir Europa zusammenhalten“, so der Außenminister weiter. „Wir dürfen weder in Hysterie noch in Schockstarre verfallen.“ Mit Großbritannien gehe „mehr als nur ein Mitgliedsstaat“, sondern auch Geschichte, Tradition und Erfahrung eines Landes, das die EU über Jahrzehnte mitgeprägt habe. „Deshalb ist dieser heutige Tag ein tiefer Einschnitt.“

12.20 Uhr: Die Spitzenvertreter der Europäischen Union fordern Großbritannien auf, „so schnell wie möglich“ Konsequenzen aus dem Brexit-Referendum zu ziehen. „Jede Verzögerung würde die Unsicherheit unnötig verlängern“, teilten EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker, EU-Ratspräsident Donald Tusk, EU-Parlamentschef Martin Schulz und der niederländische Regierungschef Mark Rutte mit.

11.40 Uhr: Großbritanniens Votum für den Brexit ändert laut Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg nichts an der Stellung des Landes im westlichen Verteidigungsbündnis. "Das Vereinigte Königreich bleibt ein starker und engagierter Nato-Verbündeter und wird weiterhin seine Führungsrolle in unserer Allianz spielen", erklärte Stoltenberg am Freitag in Brüssel.

11.30 Uhr: Vizekanzler und SPD-Chef Sigmar Gabriel verzichtet auf seinen für diesen Montag geplanten Besuch bei Russlands Präsident Wladimir Putin. Er wolle stattdessen am Montag bei Gesprächen der europäischen Sozialdemokraten in Paris dabei sein, zu denen Frankreichs Präsident Francois Hollande eingeladen habe.

11.20 Uhr: US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat den Briten zum Brexit-Votum gratuliert. "Im Grunde haben sie sich ihr Land zurückgeholt. Das ist eine großartige Sache", sagte Trump am Freitag beim Besuch eines Golfresorts in Schottland.

11.05 Uhr: Das Europaparlament kommt zu einer Sondersitzung zusammen. Die Abgeordneten sollten sich am Dienstagmorgen um 10 Uhr treffen, um über den Brexit zu beraten, kündigte EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) am Freitag in Brüssel an. Dabei solle eine Resolution verabschiedet werden.

10.40 Uhr: Wirtschaftsvertreter im Norden schauen nach der Brexit-Entscheidung der Briten nach vorn. "Wir bedauern die Entscheidung, aber wir respektieren sie", sagte der IHK Nord-Geschäftsführer Malte Heyne in Hamburg. Allein für Mecklenburg-Vorpommern stand Großbritannien 2015 nach Angaben der IHK Schwerin auf Platz drei der Rangliste der wichtigsten Ausfuhrländer.

10.25 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Präsident François Hollande beraten am Montag in Berlin die Folgen des Votums der Briten für einen Austritt aus der Europäischen Union. Das geht aus einer Mitteilung des Élysée-Palastes vom Freitag hervor.

10.15 Uhr: U-Parlamentschef Martin Schulz sieht im Brexit einen schwierigen Augenblick für Großbritannien und die anderen EU-Staaten. "Beide Seiten sollten gegenseitig ihre unterschiedlichen Ansichten respektieren", sagte der SPD-Politiker am Freitag in Brüssel nach einem Krisentreffen mit den Fraktionschefs der europäischen Volksvertretung. Das EU-Parlament werde bei den Austrittsverhandlungen eine aktive Rolle übernehmen. Es sollte nun darüber debattiert werden, wie die EU verbessert und die Eurozone geschützt werden können.

10.00 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsident François Hollande und EU-Gipfelchef Donald Tusk haben die Folgen der Brexit-Entscheidung beraten. Dazu telefonierten die drei Politiker am Freitagmorgen rund 20 Minuten, wie die französischen Agentur AFP unter Berufung auf Informationen aus dem Élysée berichtete. In der kommenden Woche will Hollande nach Berlin reisen und dort mit Merkel noch vor dem EU-Gipfel in Brüssel beraten.

9.50 Uhr: "Black Friday" an der Börse: Der Dax fiel im frühen Handel um 8,00 Prozent auf 9436,92 Punkte. Zwischenzeitlich hatte der deutsche Leitindex sogar 10 Prozent verloren. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 rutschte um 9 Prozent ab, genauso wie der französische CAC 40. An der Londoner Börse knickte der FTSE 100 um gut 8 Prozent ein. Damit erleben Europas Börsen die größten Verluste seit der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Zuvor war bereits der japanische Nikkei-225-Index um annähernd 8 Prozent gefallen.

9.55 Uhr: Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) hat die Entscheidung der Briten für ein Ausscheiden aus der EU als Rückschlag für das europäische Projekt bezeichnet. "Ich bedaure dies sehr", sagte er am Freitag in Schwerin. "Wir brauchen Europa mehr denn je und sollten nicht in nationales Denken zurückfallen." Europa und seine Gemeinsamkeiten müssten gestärkt werden. "Dazu gehören auch notwendige Reformen, die wir jetzt angehen müssen", erklärte der Ministerpräsident.

9.40 Uhr: Nach dem Brexit-Votum der Briten wollen die übrigen 27 EU-Staaten zusammenhalten. "Wir sind entschlossen, unsere Einheit zu 27 zu bewahren", sagte EU-Gipfelchef Donald Tusk am Freitag in Brüssel. Es sei nicht der Augenblick für hysterische Reaktionen. Er werde den 27 EU-Staaten vorschlagen, über die Zukunft der EU nachzudenken. Am Rande des EU-Gipfels am Dienstag und Mittwoch in Brüssel solle es bereits ein "informelles Treffen" der 27 geben - ohne Großbritannien.

9.25 Uhr: Der britische Premierminister David Cameron hat seinen Rücktritt für Oktober angekündigt. Er liebe sein Land und werde seinen Beitrag dazu leisten, dass die Folgen des EU-Austritts so gut wie möglich bewältigt werden können, sagte er am Freitag in London. "Nun ist die Entscheidung zum Verlassen der EU gefallen - und wir müssen den besten Weg finden." Er wolle alles tun, um zu helfen, betonte er. "Ich glaube aber nicht, dass ich der richtige Kapitän bin, der unser Land an einen neunen Bestimmungsort steuert."

9.15 Uhr: Bundespräsident Joachim Gauck hat sich betroffen über das britischen Votum für einen Austritt aus der EU geäußert. "Viele gute Europäer haben heute traurige Gefühle", sagte Gauck am Freitag am Rande einer Veranstaltung in der bulgarischen Hauptstadt Sofia. Jetzt gehe es darum, an der europäischen Idee festzuhalten.

9.10 Uhr: Der Euro verlor am Freitag etwa 3,5 Prozent an Wert und fiel zwischenzeitlich bis auf 1,0913 US-Dollar. Das war der tiefste Stand seit März. Die britische Währung Pfund fiel zwischenzeitlich unter 1,33 Dollar bis auf 1,3229 Dollar. Das war der tiefste Stand seit 1985. Damit war das Pfund rund elf Prozent billiger als in der Nacht, als die britische Währung zeitweise noch etwas mehr als 1,50 Dollar gekostet hatte.

9.00 Uhr: Der deutsche Leitindex Dax brach am Morgen als Reaktion auf den Brexit um 10 Prozent ein. Auch die Finanzmärkte in Ostasien und Australien reagierten mit heftigen Verlusten auf die Brexit-Entscheidung der Briten. Die stärksten Kursabschläge verzeichnete der Nikkei-Index in Tokio, der mit einem Minus von 7,9 Prozent bei 14 952 Punkten aus dem Handel ging. Auch die Aktienkurse an der Börse in Seoul brachen angesichts der Sorge um die globalen Folgen des Brexit ein. Der Kospi-Index fiel um rund drei Prozent auf 1925,24 Zähler.

8.50 Uhr: Der Bundestag wird nach Angaben von Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) kommende Woche in einer Sondersitzung über die Folgen der britischen Entscheidung für einen EU-Austritt beraten. Am heutigen Mittag (13.00 Uhr) sind Beratungen der Fraktionen geplant.

8.40 Uhr: 51,9 Prozent der Briten haben für den Austritt aus der EU gestimmt, lediglich 48,1 Prozent für den Verbleib. Insgesamt votierten 17 410 742 Wähler beim EU-Referendum für den Brexit, 16 141 241 fürs Drinbleiben, wie die Vorsitzende der Wahlkommission, Jenny Watson, in Manchester bekannt gab.

7.30 Uhr: Großbritannien kehrt Europa den Rücken: Medien stellen Prognosen auf, wonach die Brexit-Befürworter knapp vorne liegen. Nach über 40 Jahren wollen die Briten also als erstes Land überhaupt die Europäische Union verlassen. Die Europäische Gemeinschaft mit bisher 28 Staaten wird damit in die schwerste Krise ihrer Geschichte gestürzt. Die politischen und wirtschaftlichen Folgen für Großbritannien könnten schwerwiegend sein.

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