Bahn macht ernst:

Vor allem regional wird es teurer

Eben noch Spekulation, jetzt aber Gewissheit: Ab Dezember kosten Fahrkarten wieder mehr.

Wer mit Regionalzügen fährt, muss mit den größten Preissprüngen rechnen. Foto: Jörg Carstensen
             
Jörg Carstensen Wer mit Regionalzügen fährt, muss mit den größten Preissprüngen rechnen. Foto: Jörg Carstensen  

Berlin. Zugfahrer müssen kurz vor Weihnachten wieder tiefer in die Tasche greifen. Zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember erhöht die Deutsche Bahn die Preise, im Durchschnitt um 2,9 Prozent im Nahverkehr und 1,3 Prozent im Fernverkehr. Eine Ausnahme gibt es für Pendler auf Fernstrecken. Teurer werden auch die Bahncards, mit denen man Tickets günstiger erwerben kann, wie Bahnvorstand Ulrich Homburg am Montag in Berlin ankündigte. Zudem steigt der Preis für eine Sitzplatzreservierung um 50 Cent auf 4,50 Euro. Das sind 12,5 Prozent mehr.

Homburg begründete den Aufschlag vor allem mit gestiegenen Personalkosten. Sie seien wegen der Tariferhöhungen im ersten Halbjahr um vier Prozent gestiegen. Auch der höhere Strompreis habe eine Rolle gespielt. Dabei sei die Bahn an langfristige Verträge gebunden und könne nicht von günstigeren Großmarktpreisen profitieren, sagte der Manager.

Der Fahrgastverband Pro Bahn bedauerte die Entscheidung. "Wir hätten es sehr begrüßt, wenn die Deutsche Bahn das Preiskarussell gestoppt hätte", sagte der Vize-Vorsitzende Gerd Aschoff.

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Kommentare (1)

Die Deutsche Bahn ist eben sehr zuverlässig: Verspätungen zu 98%, schlechter Service zu 95%, und jährliche Preiserhöhung 100%. Viel Spaß mit der Bahn wir fahren Bus und Auto