Live-Ticker zu den Anschlägen in Paris:

Warnung vor neuen islamistischen Attentaten

+++ CIA warnt nach Paris vor neuem Islamisten-Terror in Europa +++ Zweites deutsches Opfer kommt aus Niedersachsen +++ Muslime aus aller Welt distanzieren sich +++ Verfolgen Sie hier die aktuellen Ereignisse in unserem Live-Ticker.

Soldaten sichern an vielen Stellen in Paris die Stadt.
Yoan Valat Soldaten sichern an vielen Stellen in Paris die Stadt.

Die Ereignisse im Live-Ticker

Neue Terrorwarnung

Nach den Terroranschlägen von Paris warnen die französische Regierung und der US-Geheimdienst CIA vor neuen Attentaten islamischer Extremisten. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bereite weitere Attacken gegen europäische Länder vor, sagte der französische Premierminister Manuel Valls am Montag. Der IS drohte in einer neuen Videobotschaft mit weiteren Anschlägen. CIA-Chef John Brennan nimmt das bitterernst: „Ich gehe davon aus, dass dies nicht die einzige Operation ist, die der IS in der Pipeline hat.“ In Deutschland überprüfen Sicherheitsbehörden den Schutz von Großereignissen wie Fußballspiele und Weihnachtsmärkte.

Frankreichs Präsident François Hollande will eine weltweite Koalition gegen den IS ins Leben rufen - unter Einschluss von Russland. Der Staatschef kündigte an, den UN-Sicherheitsrat anzurufen und bald mit US-Präsident Barack Obama und Kremlchef Wladimir Putin über eine einheitliche Strategie in Syrien zu sprechen. „Was wir brauchen, ist eine gemeinsame Bewegung all jener, die gegen den Terrorismus kämpfen“, sagte der Präsident.

Bomben auf Syrien

Frankreich hat nach der Terrorserie von Paris zum Gegenschlag ausgeholt: Die Luftwaffe griff am Sonntagabend die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien massiv an. Die Bombardements richteten sich gegen die IS-Hochburg Al-Rakka. Die Massaker von Paris mit 129 Todesopfern und mehr als 350 Verletzten waren nach ersten Ermittlungen eine koordinierte Kommandoaktion des IS. Frankreichs Luftwaffe fliegt bereits seit September 2014 als Teil einer US-geführten Koalition Angriffe gegen IS-Stellungen im Irak. Seit September dieses Jahres bombardierte Frankreich mehrfach auch Positionen in Syrien. Die Terroranschläge sollen eine Reaktion darauf sein.

In Frankreich bleibt die Lage höchst angespannt. Mindestens ein Verdächtiger war am Sonntagabend noch auf der Flucht. Die belgische Justiz schrieb den 26-Jährigen international zur Fahndung aus. Befürchtet wird, dass eine ganze Gruppe abgetaucht sein könnte. Sieben Attentäter starben bei den Anschlägen. Die Terroristen wollten auch ein Blutbad vor laufenden Kameras während des Länderspiels Frankreich gegen Deutschland anrichten. Im Stadion saßen fast 80 000 Zuschauer, darunter auch Hunderte Deutsche.

Weiterführende Links

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung