Bauarbeiten an Bahnstrecke gehen weiter:

Wieder Verspätungen zwischen Rostock und Berlin

Nachdem die Züge zwischen Rostock und Berlin nun wieder zweigleisig fahren, droht neuer Ärger: Weitere Arbeiten stehen an. Und zwar ausgerechnet dort, wo erst kürzlich neun Monate lang kein einziger Zug rollte.

Fahrgäste können sich auf der Strecke Rostock–Berlin erneut nicht auf die Bahn-Fahrpläne verlassen.             
Julian Stratenschulte Fahrgäste können sich auf der Strecke Rostock–Berlin erneut nicht auf die Bahn-Fahrpläne verlassen.  

Bahnreisende zwischen Rostock und Berlin müssen sich offenbar auch weiterhin auf Beeinträchtigungen des Zugverkehrs einstellen. Das bestätigte ein Sprecher der Deutschen Bahn, ohne jedoch konkrete Angaben zu Umfang und Dauer der Behinderungen zu machen.

Grund für die zu erwartenden „Einschränkungen im Bahnbetrieb“ sind Maßnahmen ausgerechnet auf jenen Streckenabschnitten, die bereits von September 2012 bis Juni 2013 von einer Vollsperrung betroffen waren. In diesem Zeitraum hatten Bahnreisende auf Busse umsteigen müssen oder einen Umweg über Pasewalk in Kauf genommen, die Fahrzeit nach Berlin verlängerte sich deutlich.

Neue Weichen und Gleise in Neustrelitz und Waren

Nun kündigte die Bahn an, nach 2013 unter anderem in den Bahnhöfen Oranienburg, Gransee, Fürstenberg, Neustrelitz und Waren Gleise und Weichen erneuern zu wollen. Darüber hinaus komme es zu Bauarbeiten auf dem 14 Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen Birkenwerder und Nassenheide. Wann genau die Bauarbeiten beginnen und wie sich diese auf den Zugverkehr auswirken werden, sagte der Sprecher nicht. „Zu den Detailplanungen kann erst Auskunft erteilt werden, wenn diese vorliegen“, so seine Antwort.

Und auch auf die Frage, warum die angekündigten Maßnahmen nicht im Zuge der Vollsperrung erledigt wurden, schwieg die Bahn. Wie die „vor allem bei Weichen- und Gleiserneuerungen in den größeren Bahnhöfen zwangsläufigen Einschränkungen“ genau aussehen werden, bleibt abzuwarten.