Schwerer Verkehrsunfall an Petersdorfer Brücke:

Autobahn 19 nach Unfall Richtung Rostock gesperrt

Die Autobahn 19 Berlin-Rostock bleibt nach einem Unfall an der Mecklenburgischen Seenplatte noch mindestens bis Montagnachmittag zwischen Röbel und Malchow nach Norden gesperrt.

Die Bautrupps sind im vollen Einsatz, damit die Autobahn bald wieder befahrbar ist.
Udo Roll Die Bautrupps sind im vollen Einsatz, damit die Autobahn bald wieder befahrbar ist.

Grund für die Vollsperrung sind umfangreiche Reparaturarbeiten an den Schutzwänden vor der sanierungsbedürftigen Petersdorfer Brücke, wie ein Polizeisprecher am Montag erklärte. Vor der Brücke sollen enge Seiten- und Höhenbegrenzungen Fahrzeuge über 3,5 Tonnen daran hindern, die Brücke zu passieren. Gegen die Seitenbegrenzung war in der Nacht zu Montag ein Rentner aus Bernau in Brandenburg gefahren, der vermutlich zu schnell unterwegs war.

Der Wagen des 74-Jährigen überschlug sich, riss auch noch die Höhenbegrenzung ab und blieb seitlich auf der einzigen Fahrspur liegen. Der Rentner wurde schwer verletzt aus dem Autowrack befreit. Die Schäden an den Fahrbahneinengungen sind aber so massiv, dass Fremdfirmen der Autobahnmeisterei helfen müssten, hieß es. Über die Brücke sollen nur 30 Stundenkilometer gefahren werden. Der gesamte Verkehr in Richtung Rostock werde vorerst ab Röbel abgeleitet.