Bei Ausgrabungsarbeiten :

Abgerissene Stromleitung verletzt Archäologen schwer

Nach ersten Ermittlungen hatte ein Bagger eine Mittelspannungsleitung durchgerissen, die dann herunterstürzte.

Nicolas Armer/Symbolbild

Bei einem Unfall mit einer abgerissenen 20-Kilovolt-Stromleitung in Süderholz bei Grimmen (Kreis Vorpommern-Rügen) ist am Dienstag der Leiter der archäologischen Ausgrabungen schwer verletzt worden. Wie ein Sprecher der Polizei in Grimmen, soll an dem Ort ein Gewerbegebiet erweitert werden, weshalb vorher Ausgrabungen stattfinden.  

Nach ersten Ermittlungen hatte der Bagger die Mittelspannungsleitung durchgerissen. Die Leitungen fielen auf einen Transporter und verursachten einen Lichtbogen. Dieser traf den 41 Jahre alten Grabungsleiter, der außerhalb des Fahrzeuges stand. Er wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht, sein Zustand sei inzwischen aber "zufriedenstellend", hieß es.

In der Gemeinde Süderholz bis zur Ortschaft Poggendorf kam es zu Stromausfällen, die innerhalb einer Stunde wieder behoben werden konnten. Der Baggerfahrer und die beiden Mitarbeiter bei den Ausgrabungen, die im Transporter saßen, blieben unverletzt.

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