Drei Verletzte:

Arbeitsunfall mit heißem Zink in Waren

Drei Arbeiter sind in einer Metall-Verzinkerei in Waren verletzt worden, einer von ihnen schwer. Die Produktion wurde gestoppt. Der Schaden wurde auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt.

Bei einem Arbeitsunfall in einer Metall-Verzinkerei in Waren (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) sind am Montagmorgen drei Mitarbeiter verletzt worden, einer von ihnen schwer. Der schwer verletzte junge Mann - etwa Mitte 20 - erlitt trotz vollständiger Schutzkleidung Verbrennungen am Arm und kam in eine Klinik, wie ein Sprecher des Unternehmens der Nachrichtenagentur dpa sagte. Laut Polizei wurden die beiden anderen Betroffenen noch in der Firma medizinisch versorgt.

Zu dem Unfall kam es nach Angaben der Firma durch ein nicht ordnungsgemäß hergestelltes Metallbauteil. In einer Feuerverzinkerei werden Metallkonstruktionen in rund 450 Grad heißes Zink getaucht, um den Stahl gegen Rost zu schützen. Nach ersten Untersuchungen hatte das Bauteil, das am Morgen in das Zink getaucht wurde, nicht genug Öffnungen, die nötig sind, damit Gas beim Verzinken auch entweichen kann. Dadurch kam es im Zinkbad zu einer Verpuffung und die Arbeiter wurden mit heißem Zink bespritzt.

Nach dem Vorfall wurde die Produktion gestoppt. "Der Schaden ist sehr groß: Wir rechnen damit, das erst in zwei bis drei Wochen wieder verzinkt werden kann", sagte der Firmensprecher. Der Schaden werde auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt.
 

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung