Statt Siedlungsresten:

Archäologen finden Ein-Zentner-Bombe

Einige Bewohner von Penkun müssen ganz plötzlich mit einer Evakuierung rechnen: Archäologen haben nämlich einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt - und der hat es in sich.

Immer wieder tauchen Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg bei Bauarbeiten oder Ausgrabungen auf.
dpa Immer wieder tauchen Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg bei Bauarbeiten oder Ausgrabungen auf. Die Bombe hier in Frankfurt war allerdings zehn mal so schwer wie die, die jetzt in Penkun liegt.

Spezialisten des Munitionsbergungsdienstes überprüfen derzeit in Penkun (Kreis Vorpommern-Greifswald) eine 50 Kilogramm schwere Sprengbombe. Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg war bei archäologischen Ausgrabungen auf einem Feld gefunden worden, teilte die Polizei am Mittwoch in Anklam mit. Der Sprengkörper liege etwa 60 Zentimeter tief in der Erde. Anwohner im Umkreis von rund einem Kilometer - dies betrifft laut Polizei maximal 15 Einfamilienhäuser - müssen mit einer Evakuierung rechnen. In der Region wurden bisher mehrfach Sprengbomben russischer Herkunft entdeckt, die von Kämpfen beim Rückzug der deutschen Truppen 1945 stammen.

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