Nahe der Kadetrinne:

Auf Grund gelaufener Frachter freigeschleppt

Zehn Tage lang war der Frachter "Almeria" manövrierunfähig, weil nicht genug Wasser unter dem Kiel hatte. Nun ist er wieder frei und in dänischer Obhut.

Der vor knapp zehn Tagen in der Ostsee zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Dänemark auf Grund gelaufene Frachter "Almeria" ist wieder frei. Wie der Leiter der Warnemünder Verkehrszentrale, Klaus Peter Nitsch, am Montag sagte, wurde das mit Kohle beladene Frachtschiff am Samstagabend von zwei Schleppern aus Deutschland und den Niederlanden freigeschleppt. Es sei nun in dänischer Obhut. Warum die "Almeria" vom Kurs durch die Kadetrinne abgekommen und acht Seemeilen südöstlich von Gedser in dänischen Hoheitsgewässern festgefahren war, sei weiter unbekannt. "Es ist unorthodox gefahren", sagte Nitsch. Die Mannschaft sei darauf aufmerksam gemacht worden. Das Schiff fährt mit russischer Besatzung unter liberianischer Flagge.

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