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Autofahrer, achtet auf das Wild!

In der Seenplatte rammte eine Autofahrerin eine Rotte Wildschweine, in Vorpommern gab es allein am Wochenende zehn Unfälle: Durch die zunehmende Dunkelheit ist das Wild jetzt wieder besonders schlecht zu erkennen.

Autofahrer sollten jetzt im Herbst wieder ganz besonders vorsichtig sein. In Vorpommern und Mecklenburg-Strelitz gab es schon eine Reihe schwerer Wildunfälle.
Frederik von Erichsen Autofahrer sollten jetzt im Herbst wieder ganz besonders vorsichtig sein. In Vorpommern und Mecklenburg-Strelitz gab es schon eine Reihe schwerer Wildunfälle.

Wegen zunehmender Wildunfälle mahnt die Polizei im Osten Mecklenburg-Vorpommerns Kraftfahrer zu deutlich mehr Vorsicht. Nach der Zeitumstellung Ende Oktober werde es früher dunkel und das Wild sei immer noch sehr aktiv, sagten am Montag Polizeisprecherinnen in Anklam und Neubrandenburg. In der Nacht zu Montag wurden allein im Kreis Vorpommern-Greifswald zehn Unfälle mit Rehen, Füchsen und Rothirschen sowie rund 12 000 Euro Schaden aufgenommen. Eine 58-jährige Autofahrerin war am Samstagabend bei Ritzerow (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) in eine Rotte von Wildschweinen gefahren und verletzt worden. Vier Tiere verendeten.

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