Verdächtiger Behälter:

Bier-Alarm in Rostock sorgt für Gleissperrung

Große Aufregung und Polizeieinsatz am Hauptbahnhof in Rostock: Ein verdächtiger Behälter hat am Freitagmorgen die Sicherheitskräfte auf Trab gehalten.

Dieses Lastenfahrrad war mit einem verdächtigen Plastikgefäß beladen.
Bundespolizeiinspektion Rostock Dieses Lastenfahrrad war mit einem verdächtigen Plastikgefäß beladen.

Das Sicherheitspersonal der Bahn entdeckte laut Polizei bei der morgendlichen Kontrolle an den Bahnsteigen 8/9 ein abgeschlossenes Lastenfahrrad mit einer größeren Plastikflasche. Vom Besitzer war weit und breit keine Spur, außerdem stand das Rad dort schon länger. Die Überprüfung der Videoüberwachung ergab, dass es sich bereits seit 21.30 Uhr des Vortags dort befand. Konsequenz: Die Bahnmitarbeiter wollten es entfernen. 

Doch der Plastikbehälter weckte Misstrauen. Die Mitarbeiter waren sich nicht sicher, ob es sich dabei vielleicht um einen Gasdruckbehälter handeln könnte und informierten die Polizei. Die Beamten wussten mit der Flüssigkeit im Behälter aber nichts anzufangen und stuften den Behälter vorerst als "nichtzuzuordnender Gegenstand" ein. Und das kann alles oder nichts heißen.

Eine Stunde Ungewissheit

Zur Sicherheit sperrte die Polizei deswegen die Gleise an den Bahnsteigen 8 und 9. Die Züge wurden umgeleitet. Nach etwa einer Stunde konnte Entwarnung gegeben: Die fachmännische Prüfung durch die Feuerwehr Rostock ergab, dass es sich bei der Flüssigkeit im Behälter um rund 30 Liter Bier handelte.

Der Besitzer des Lastenrads und des Bierbehälters meldete sich gegen 10.30 Uhr und fragte nach seinem Bier. Nach einer Personalienfeststellung bekam er beides zurück.

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