Keine Ermittlungen :

Drogen-Überdosis Ursache für Tod auf Goa-Party

Nach neuesten Erkenntnissen nahm eine junge Frau auf einer Goa-Party im Juni zu viel Rauschgift zu sich und verstarb.

Carsten Rehder/Symbolbild

Der Tod einer Litauerin überschattete im Juni eine Goa-Party in Glaisin (Kreis Ludwigslust-Parchim). Untersuchungen ergaben nun, dass die 26-Jährige an einer Rauschgift-Überdosis durch Ecstasy-Tabletten gestorben ist, wie ein Sprecher der Schweriner Staatsanwaltschaft am Donnerstag sagte. Das hätten toxikologische Zusatzanalysen erbracht. Da es keine Hinweise gebe, dass Fremde daran mitgewirkt hätten, gebe es auch keine weiteren Ermittlungen.

Die Frau war zu Beginn der Veranstaltung in ihrem Zelt auf dem Partygelände bewusstlos von einem Freund gefunden worden. Sie kam in eine Klinik, wo sie vier Stunden später starb. Sie wohnte zum damaligen Zeitpunkt in der Nähe von Silkeborg in Dänemark. Zu der Party vom 4. bis 8. Juni in Glaisin hatten sich rund 3000 Menschen getroffen. Die Polizei nahm bei Kontrollen während der Party mehr als 100 Anzeigen wegen Drogenbesitzes auf. So wurden bei der Anreise bei einem Paar gleich 43 Portionstüten mit Amphetaminen und Ecstasy-Pillen gefunden, die in Dosen mit Gulaschsuppe versteckt waren.

Nordkurier digital: Jetzt 6 Wochen zum Sonderpreis testen!