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Einbrecher stehlen wieder Fahrzeuge und Werkzeuge in Grenzregion

Einbrecher sorgen erneut für Unruhe an der deutsch-polnischen Grenze

 Wie die Polizei in Anklam am Dienstag mitteilte, wurden in Blankensee (Kreis Vorpommern-Greifswald) drei Gebäude aufgebrochen, aus denen Fahrzeuge, Maschinen und Werkzeuge im Wert von mehreren Tausend Euro gestohlen wurden. Die Einbrüche seien in der Nacht zu Montag passiert und dann gemeldet worden. Reifenspuren der Täter führten nach Polen. Agrarbetriebe und Bewohner in Grenzgemeinden beklagten in der Vergangenheit immer wieder solche Einbrüche. Ein Agrarbetrieb ließ daraufhin sogar einen Feldweg von Blankensee nach Polen mit Feldsteinen blockieren, was über die Region hinaus für Schlagzeilen und zunächst für weniger Diebstähle sorgte.

"Wir kritisieren, dass die Bundespolizei immer weniger Streifen fährt", sagte der Geschäftsführer der Agrar GmbH Pampow/Blankensee, Reinhard Senckpiel. In der Grenzregion, besonders im Süden um Blankensee und auf Usedom, beklagen die Einwohner seit Jahren zunehmende Einbruchskriminalität. Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hatte mehrfach zugesagt, mit mehr Kräften die Einbruchsfälle eindämmen zu wollen, die Betroffenen aber auch zu mehr Vorsorge aufgerufen.